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Kühlwasserbehandlung

Kühlwassermanagement für offene Kühlsysteme mit elektronischer Betriebsdatenspeicherung

| Autor/ Redakteur: Dr. Klaus Nachstedt, Mike Burda / Dr. Jörg Kempf

Sie betreiben einen Kühlturm und möchten sich – unter Berücksichtigung aller geltenden Normen – mit einer benutzerfreundlichen Steuerung des Kühlwasserkreislaufes samt umfassender Dokumentation der Betriebszustände das Leben erleichtern? Dann sollten Sie weiterlesen …

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Die Wetronic S KT lässt sich als kompakte Einheit leicht in jeder Betriebsumgebung integrieren.
Die Wetronic S KT lässt sich als kompakte Einheit leicht in jeder Betriebsumgebung integrieren.
(Bild: Weidner Wassertechnik)

Die Kühlturmregeln der VDI-Richtlinie 2047-2 („Rückkühlwerke – Sicherstellung des hygienegerechten Betriebs von Verdunstungskühlanlagen“) stellen hohe Anforderungen an die Kühlwasserbehandlung und an die Dokumentation der Betriebsdaten von Kühlanlagen, um einen hygienisch einwandfreien Betrieb zu gewährleisten. Aufgrund der prinzipiellen technischen Gegebenheiten dieser Anlagen bilden sich im Betrieb Aerosole, die sich bei unsachgemäßem hygienischen Betrieb mit Legionellen anreichern, was wiederum bei dieser Belastung ausgesetzten Personen zu massiven gesundheitlichen Problemen führen kann.

Weidner Wassertechnik hat es sich zur Aufgabe gemacht, basierend auf den Vorgaben der VDI 2047-2 eine Steuerung zur Behandlung von offenen Kühlwasserkreisläufen zu entwickeln, die möglichst einfach sowie Standort-unabhängig zu bedienen ist.

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Die Wetronic S KT verfügt über eine elektronische Betriebsdatenspeicherung sowie die Möglichkeit der Fernwartung über Ethernet. Neben der üblichen automatischen Absalzsteuerung und der automatischen Dosierung von Inhibitoren, Korrosionsschutz und Bioziden lässt sich das System auch einfach um beispielsweise eine pH-Wert-Messung erweitern. Bedienen lassen sich alle Funktionen über eine intuitiv aufgebaute Steuerung mittels Touchpanel. Klar strukturiert werden sämtliche, der Steuerung zugänglichen betrieblichen Parameter erfasst und können in einem gängigen Tabellenformat exportiert werden.

Um eine hohe Prozesssicherheit zu gewährleisten, ist eine leitfähigkeitsgesteuerte Absalzung eine der Kernfunktionen des Systems. Sie dient dazu, das Kühlwassersystem in einem definierten Leitfähigkeitsbereich zu fahren, um damit Kalkablagerungen zu minimieren. Dieser Leitfähigkeitsbereich wird durch die genutzten Behandlungsprodukte, Wassertemperatur und Wasserzusammensetzung individuell durch das Wasseraufbereitungsunternehmen festgelegt. Die Ansteuerung der Inhibitor-Dosierpumpe (zur Verhinderung von Ablagerungen und Krustenbildung) besitzt die Möglichkeit der Unter- und Übersetzung der Wasserzählimpulse. Damit ist eine universelle Anpassung an vorhandene Wasserzähler oder Dosierpumpen möglich.

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