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Entwicklungspartner gesucht

Innovationseinheit von Evonik entwickelt druckbare Batterien

| Redakteur: Alexander Stark

Evonik stellt auf der Fachmesse Lopec erstmals eine neue Materialtechnologie für druckbare Batterien vor. Entwickelt wurde Taettooz auf Basis von sogenannten Redox-Polymeren von Creavis, der strategischen Innovationseinheit von Evonik.

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Die neue Materialien ermöglichen die Herstellung dünner und biegsamer Energiespeicher.
Die neue Materialien ermöglichen die Herstellung dünner und biegsamer Energiespeicher.
(Bild: Lina Nikelowski/Evonik)

Essen – Die neuen Materialien können durch gängige Druckverfahren zu sehr dünnen, biegsamen Batteriezellen verarbeitet werden. Dabei erlauben sie dem Entwickler ein hohes Maß an Design-Freiheit. Sie ermöglichen es, elektrische Energie zu speichern, ohne dafür Metall oder Metallverbindungen einsetzen zu müssen. Die mit der Taettooz-Technologie gefertigten Batteriezellen kommen ohne flüssigen Elektrolyten aus und können daher nicht auslaufen. Creavis sucht jetzt Entwicklungspartner, um die Technologie in bestehende und neue Anwendungen zu integrieren.

Dr. Michael Korell, für die Entwicklung von Taettooz zuständig, ist überzeugt, dass die Technologie großes Potenzial hat. Die Lösung ermögliche es nun auch kleine elektronische Schaltungen über gedruckte Batterien effizient, verlässlich und umweltfreundlich mit Strom zu versorgen.

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Besonders beim „Internet der Dinge“, eröffnet die Technologie dem Hersteller zufolge neue Möglichkeiten. Mit der Serienreife soll sie in vielen Bereichen zum Einsatz kommen: Medizinische Sensoren zur Überwachung von Vitalfunktionen können durch die Verwendung gedruckter Batterien komfortabler getragen werden. Auch im Bereich der Logistik können intelligente, mit gedruckten Batterien betriebene Sensoren in Verpackungen etwa Lieferketten von empfindlichen Gütern, wie Lebensmitteln oder Impfstoffen, überwachen.

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