Klinik-Studien

Darauf kommt es an: Die Logistik von Klinik-Studien planen

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Halten Sie die Produktionsmenge im Blick

Eine ähnlich verteuernde Wirkung kann die Veränderung der jeweils produzierten Menge haben: Durch die Produktion einer großen Menge verringert sich zwar zunächst der Stückpreis. Berücksichtigt man jedoch mögliche kurze Haltbarkeitszeiten, die unklaren Rekrutierungsprognosen von Studienpatienten sowie große Schwankungen hinsichtlich der regionalen Distributionsanforderungen (Import-Bedingungen, Transportwegezeiten, etc.), können die IMPs recht schnell unbrauchbar werden.

Nachschub zu organisieren kostet Zeit und Geld oder ist unter Umständen nicht möglich. Entsprechend kann die Herstellung von mehreren kleineren Chargen das bessere Mittel der Wahl sein.

Umsichtiges, langfristiges Planen versetzt CMOs in die Lage, Abweichungen zu erkennen, noch bevor sie Auswirkungen auf die Supply Chain haben. So können die Lohnhersteller proaktiv mit dafür sorgen, dass der bestmögliche Herstellungszeitraum gewählt wird. Innovationen in Herstellungsprozesse die zu mehr Effizienz und sicheren Prozessketten führen, werden von den CMOs.

Dies könnte beispielsweise das Labeln kleiner IMP-Mengen (Just in Time Labelling, Labelling on demand), die automatisierte Prognosen- und Produktionsplanung oder eine flexiblere Ressourcennutzung sein. Zusätzlichen Mehrwert erhalten IMPs in klinische Studien in naher Zukunft durch e-Labelling und RFID/NFC-Technologien, die das Track&Trace deutlich vereinfachen. Darüber hinaus können sich Investitionen in zukünftig wichtige Logistik-Gebiete auszahlen.

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