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Gleiserweiterung Chemiepark Gendorf nimmt neue Gleise in Betrieb

Redakteur: MA Alexander Stark

Nach fünf Jahren Planungs- und Genehmigungsphase und fast einem Jahr Bauzeit konnte Infraserv Gendorf die neuen Gleise im Norden des Chemieparks Gendorf offiziell in Betrieb nehmen.

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Gemeinsam mit Christian Kubasch, Geschäftsleiter Infrastruktur der Südostbayernbahn, zerschnitt Geschäftsleiter Langhammer ein rotes Band.
Gemeinsam mit Christian Kubasch, Geschäftsleiter Infrastruktur der Südostbayernbahn, zerschnitt Geschäftsleiter Langhammer ein rotes Band.
(Bild: Heiner Heine)

Burgkirchen – Mit zwei schnellen Schnitten war das rote Band durchtrennt und die neuen Gleise im Norden des Chemieparks Gendorf damit offiziell für den Zugverkehr freigegeben. Drei Bereitstellungsgleise mit insgesamt 1300 Metern Gleislänge entstanden hier für den Chemiepark in den letzten Monaten. Notwendig wurde die Gleiserweiterung, um das mengenmäßige Wachstum im Chemiepark über den umweltschonenderen Transportweg Schiene logistisch bewältigen zu können. Die bestehenden Gleisanlagen stießen bereits an ihre Kapazitätsgrenzen und das obwohl im Chemiepark die Zeichen langfristig auf Wachstum stehen: Allein im vergangenen Jahr investierten die Standortunternehmen in Gendorf über 130 Millionen Euro – eine historische Rekordsumme.

„Für uns war und ist ganz klar die Schiene der bevorzugte Transportweg. Schienenverkehr bedeutet nicht nur weniger Stickoxide, Treibhausgase, Feinstaub und Lärm, sondern auch mehr Sicherheit bei Gefahrenguttransporten“, begründet Dr. Bernhard Langhammer, Geschäftsleiter der InfraServ Gendorf die Investition. Umgesetzt wurde das millionenschwere Großbauprojekt durch das Bauprojektmanagement von InfraServ Gendorf.

Da aufgrund Corona „schweren Herzens“ von einer Feierlichkeit abgesehen werden musste, wie Dr. Langhammer bedauerte, wurde die offizielle Inbetriebnahme nur mit einer kleinen Geste gewürdigt. Gemeinsam mit Christian Kubasch, Geschäftsleiter Infrastruktur der Südostbayernbahn, zerschnitt Geschäftsleiter Langhammer ein rotes Band und gab somit symbolisch die neu verlegten Gleise frei.

Die Bauarbeiten an den Gleisen gehörten zu den größten Einzelprojekten des Chemieparks. Standortbetreiber Infraserv Gendorf investierte über elf Millionen Euro in den Ausbau der Gleisinfrastruktur.

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