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Forschungsprojekt zu synthetischem Kerosin CAC erforscht im Verbundprojekt an der Herstellung von grünem Kerosin

| Redakteur: Dipl.-Medienwirt (FH) Matthias Back

Chemieanlagenbau Chemnitz (CAC) arbeitet in einem Verbundprojekt an der Herstellung von strombasiertem, grünem Kerosin. Das Forschungsprojekt „Kerosyn100“ besteht aus insgesamt sechs Partnern aus Industrie und Wirtschaft und wird vom Bund mit rund vier Millionen Euro über die nächsten drei Jahre gefördert.

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Zusammen mit fünf weiteren Partnern forscht CAC im Rahmen eine Verbundsprojektes an der Herstellung von umweltfreundlichem, synthetischem Kerosin.
Zusammen mit fünf weiteren Partnern forscht CAC im Rahmen eine Verbundsprojektes an der Herstellung von umweltfreundlichem, synthetischem Kerosin.
(Bild: CAC)

Chemnitz - CAC übernimmt beim Projekt Kerosyn100 die Entwicklung der innovativen Technologie zur Synthese von Kerosin aus Methanol. Im Gegensatz zu konventionellen, fossilen Kraftstoffen, ist das Ziel, Kerosin mit erneuerbarem Strom herzustellen. Stromquelle ist die überschüssige Windenergie an der windreichen Westküste Schleswig-Holsteins. Bislang wird diese gewonnene Energie aufgrund von Netzengpässen abgeregelt und geht verloren.

Diesen Überfluss machen sich die Chemnitzer zu nutze. „Anstatt die überschüssige Windenergie abzuregeln, wird sie genutzt, um mittels innovativer chemischer Verfahren aus Wasser und Kohlendioxid die Grundlage für synthetischen Kraftstoff zu schaffen, so Jörg Engelmann, Geschäftsführer der CAC. „Mit diesem strombasierten Kerosin aus erneuerbarer Windenergie und der Nutzung von Kohlendioxid aus der Atmosphäre erreichen wir im Idealfall einen geschlossenen CO2-Kreislauf.“

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CAC forscht seit zehn Jahren an der Technologie für synthetisches Benzin

CAC forscht bereits seit 2008 mit der TU Bergakademie Freiberg an der Technologie für synthetisches Benzin. Mit diesem Know-how erarbeiten die Chemnitzer Ingenieure die innovative Technologie für die Umwandlung von Methanol zu Kerosin. Im Anschluss übernimmt CAC das Basic Engineering für eine maßgeschneiderte Demonstrationsanlage am Standort des Projektpartners Raffinerie Heide, welche die gesamte Prozesskette abbilden wird.

Nach erfolgreichem Abschluss dieses Projektes wird ein Folgeprojekt angestrebt, um das entwickelte Konzept am Standort Raffinerie Heide zu demonstrieren und die Eignung des grünen Kraftstoffes im realen Flugbetrieb nachzuweisen.

Unter Leitung des Advanced Energy Systems Institute (AES) der Universität Bremen, sind an dem Projekt „Kerosyn100“ neben dem Chemieanlagenbau Chemnitz die Industriepartner Raffinerie Heide und SKL Engineering & Contracting beteiligt. Wissenschaftspartner sind die TU Bergakademie Freiberg, das DLR - Institut für Vernetzte Energiesysteme e.V. und IKEM - Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität e.V.

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