Grüne Transformation BUND hat Chemie im Visier: Wachstum sei zukunftsfeindlich
Anbieter zum Thema
Schluss mit Kuschelkurs: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland BUND nennt die Chemie „zukunftsfeindlich“ und Chemikalien „gefährlich“. Der Verband will mit einer Studie hinter die Kulissen der „Blackbox Chemieindustrie“ (so der Titel der Studie) blicken. Und die hat es in sich…
Der Waffenstillstand ist vorbei: Einige Jahre schien es, als hätten Umweltschützer und Chemie ihren Frieden miteinander gemacht. Branchenmessen heben Nachhaltigkeits-Sondershows aus der Taufe, Konzernmanager bezeichneten sich unironisch als Aktivisten und Unternehmen überbieten sich mit Ankündigungen. Genutzt hat es nichts: Nicht nur, dass die Energie- und Rohstoffpreise Rekordstände erreichen, Klimaabgaben und Transformationskosten die Gewinne abwürgen und das versprochene grüne Wirtschaftswunder weiter auf sich warten lässt, die anfangs fast überschwängliche Begeisterung ist der Ernüchterung gewichen.
Während Chemiekonzerne zunehmend offen über die Abwanderung aus Deutschland sprechen, bringt sich der Bund Naturschutz mit einer neuen Studie in Stellung – und die hat es in sich: Das „auf Wachstum ausgelegte[] Wirtschaften [der Chemieindustrie] ist zukunftsfeindlich“, so der Umweltverband in einer Stellungnahme zur Studie "Blackbox Chemieindustrie“ (Die Studie und eine Zusammenfassung finden Sie hier Blackbox Chemieindustrie: Die energieintensivste Industrie Deutschlands (PDF).
Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich und lesen Sie weiter
Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, müssen Sie registriert sein. Die kostenlose Registrierung bietet Ihnen Zugang zu exklusiven Fachinformationen.
Sie haben bereits ein Konto? Hier einloggen