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Als Ausgangsstoff wird das finnische Unternehmen Salzsäure einsetzen. Für die Versorgung des europäischen Marktes wird der Standort Dormagen im Verbund mit Leverkusen, Uerdingen, Brunsbüttel und Tarragona eine wichtige Rolle spielen. Die neue Dormagener Anlage wird die gleichen hohen Qualitätsstandards haben, die auch für die anderen Standorte gelten und für den Einsatz in sensiblen Anwendungen (z.B. Wasseraufbereitung) qualifizieren.
Fachgerechter Technikeinsatz
Um die anfallende Salzsäure als Wertstoff für die Vermarktung nutzen zu können, wird sie zunächst gereinigt, bevor sie in Tanks zwischengelagert und schließlich fachgerecht verladen und abtransportiert werden kann. Für genau diese Prozesse wird die neue Anlage benötigt.
"Dies ist eine herausfordernde und spannende Aufgabe, da die Erweiterung im laufenden Betrieb geschieht", sind sich der Projektleiter Andreas Brachmann von Bayer Technology Services und Dr. Johann Rechner, Leiter Basic Chemicals Dormagen einig. In den vergangenen Monaten wurden bereits zwei neue Salzsäuretanks errichtet und vier neue LKW-Ladestationen inklusive der dafür erforderlichen Infrastruktur mit Rohrbrücken und Pumpstation gebaut.
Bis die erweiterte Anlage Ende 2014 in Betrieb gehen kann, stehen nicht nur die Bauarbeiten im Fokus: Die Mitarbeiter werden in den nächsten Monaten auf die veränderten Abläufe in der Anlage vorbereitet und werden dabei auch noch ihre Erfahrungen aus dem betrieblichen Alltag in die Detailplanungen einbringen können. "Die Expertise unserer Mitarbeiter ist für uns von großer Bedeutung, um den Umbau und die Inbetriebnahme reibungslos durchführen zu können. Oft sind es kleine praktische Änderungen bei Rohrleitungen oder der Anlagensteuerung, die über eine erfolgreiche Inbetriebnahme entscheiden", betont Dr. Johann Rechner.
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