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Formulierungen BASF erhöht Kapazität für Hexandiol in Ludwigshafen

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

BASF baut seine Produktionskapazität für 1,6-Hexandiol (HDO) am Verbundstandort Ludwigshafen um mehr als 50 % aus. Das Unternehmen will damit den wachsenden Bedarf an Formulierungen decken. Nach Inbetriebnahme der entsprechenden Anlagen im Jahr 2021 sollen die Produktionsstandorte Ludwigshafen und Freeport in den USA mehr als 70.000 t/a HDO produzieren.

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Bis 2021 will BASF die Produktionskapazität von Hexandiol in Ludwigshafen ausbauen.
Bis 2021 will BASF die Produktionskapazität von Hexandiol in Ludwigshafen ausbauen.
(Bild: BASF)

Ludwigshafen – Die zusätzlichen HDO-Kapazitäten aus Ludwigshafen will BASF vor allem an europäische und asiatische Kunden liefern. Man wolle gegenüber den Unternehmen flexibler auftreten und eine größere Versorgungssicherheit bieten, so Michael Britt, Senior Vice President, BASF Intermediates Europe. HDO verleiht den damit gefertigten Endprodukten Flexibilität, Haftungseigenschaften, Hydrolyse- und Witterungsbeständigkeit. Kunden der BASF nutzen das Zwischenprodukt aufgrund seiner Eigenschaften zur Formulierung hochwertiger Industrie- und Fahrzeuglacke, Polyurethankunststoffe, Klebstoffe und Kosmetika.

HDO dient auch zur Fertigung umweltverträglicher Anwendungen, wie z.B. Coatings und Klebstoffe mit geringem Anteil an leicht flüchtigen Verbindungen. Dazu kommen Reaktivverdünner für die Formulierung von Epoxidharz-basierten Systemen, die sich beispielsweise bei der Herstellung von Rotorblättern für Windkraftanlagen und viele andere Anwendungen bewähren. „Durch den Ausbau unserer HDO-Kapazität werden wir die schnell wachsende Kundennachfrage nach hochwertigen HDO-Formulierungen weltweit weiter bedienen“ sagt Andrea Frenzel, President, Leiterin des Unternehmensbereichs Intermediates von BASF.

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