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Pulververarbeitung und -veredlung Wie man Pulver effizient verarbeitet

| Redakteur: M.A. Manja Wühr

Dissolver oder traditionelle Rührwerke schaffen es häufig nicht, pulverförmige Füllstoff gleichmäßig zu benetzen, ohne dass sich Agglomerate bilden oder Lufteinschlüsse bilden. Wo herkömmliche Technik an ihre Grenzen stößt, nutzt die die Conti-TDS von Ystral die Kraft des Vakuums.

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Mobile Prozessanlage zur Herstellung von Tablettenlack
Mobile Prozessanlage zur Herstellung von Tablettenlack
(Bild: Ystral)

Die Conti-TDS von Ystral ist ein System, welches Pulverpartikel sowohl in flüssigen als auch in zähfließende Medien vollständig benetzt und optimal dispergiert. Sie wird etwa zur Herstellung aller lösemittelbasierten und wässrigen Coatingsuspensionen eingesetzt. Der Pulvereinzug erfolgt dabei über eine Sauglanze oder direkt ab dem Gebinde. Das Pulver kommt mit der Flüssigkeit erst in der Dispergierzone in Kontakt. Dort erfolgt die Dispergierung unter massiver Scherwirkung und Vakuum.

Die Prozessanlage erzeugt ihre Saugwirkung direkt in der Flüssigkeit. Das bedeutet: Der Kontakt des Bedieners mit den Stoffen wird komplett vermieden. Nach dem Pulvereintrag wird der Pulvereinlass geschlossen. Dann kann die Maschine als Inlinedispergiermaschine oder zur weiteren Entgasung benutzt werden. Die Installation ist sowohl an bestehenden Behältern oder in kompletten Anlagen möglich.

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Die mit der Conti-TDS hergestellten Suspensionen weisen somit eine um 90 Prozent erhöhte Lagerstabilität auf, so der Hersteller. Somit sei der Coatingprozess auch ohne eigenes Rührwerk im Vorlagebehälter über Stunden oder auch Tage nach der Herstellung möglich. Der Energieverbrauch ist um nahezu zwei Drittel niedriger als beim Einsatz konventioneller Technik – bei höherer Qualität. Bessere Handhabung gegenüber der konventionellen Technik ist ein weiterer Pluspunkt.

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