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Automatisierung in der Wasserwirtschaft

Wie eine Prozess-Bibliothek Ihnen die Automatisierung erleichtert

| Autor / Redakteur: Joel Stratemann / Dr. Jörg Kempf

Automatisierungstechniker von Abwasser- und Trinkwasser-Anlagen haben’s oft nicht leicht.
Automatisierungstechniker von Abwasser- und Trinkwasser-Anlagen haben’s oft nicht leicht. (Bild: Phoenix Contact)

Viele unterschiedliche Bussysteme, Automatisierungskomponenten und verschiedene Schnittstellen erschweren das Engineering in der Wasserwirtschaft. Lesen Sie, wie eine standardisierte und anwenderfreundliche Baustein-Bibliothek Abhilfe schafft.

Die Wasserwirtschaft ist durch steigende Anforderungen, sich ständig verändernde Prozesse sowie immer neue Gesetze gekennzeichnet. Diesen Herausforderungen kann durch intelligente Technologien und leistungsfähige Automatisierungstechnik begegnet werden. Doch neben ihren zahlreichen Vorteilen erweisen sich derartige Lösungen als komplex. Zudem gestaltet sich ihre Integration in historisch gewachsene Anlagen und Strukturen schwierig.

Einheitliche Interfaces und durchgängige Systeme bieten die Möglichkeit, die Kosten für das Engineering sowie die eigentliche Modernisierung zu senken. Die Prozess-Bibliothek Waterworx 2.0 unterstützt die Automatisierung sowohl von Abwasser- als auch Trinkwasser-Applikationen, indem komplexe Feldgeräte über vorgefertigte Bausteine und festgelegte Schnittstellen in das Netzwerk eingebunden werden.

Bei der Entwicklung der Baustein-Bibliothek zielte Phoenix Contact darauf ab, die tägliche Arbeit der Nutzer zu erleichtern, die direkt in der Automatisierungsebene beschäftigt sind. Um diesen Vorsatz umzusetzen, muss die Bibliothek nicht nur in der Sprache ihrer Anwender aufgebaut sein. Zusätzlich gilt es, die Gewohnheiten und Vorlieben in der Wasserwirtschaft zu beachten. Aus diesen Gründen kam der engen Kooperation mit in der Praxis tätigen Partnern während des Entwicklungsprozesses eine besondere Bedeutung zu.

Damit die Benutzer sicher mit den zur Verfügung gestellten Funktionsbausteinen arbeiten können, beinhaltet Waterworx eine umfangreiche Dokumentation. In diesen Unterlagen sind alle implementierten Bausteine vollständig beschrieben. Darüber hinaus werden typische Anwendungsfälle Schritt für Schritt sowie einfach verständlich erläutert. Auf diese Weise können die Mitarbeiter selbst selten auszuführende Tätigkeiten – wie das Nachpflegen von Messstellen im Programm, die Optimierung von Verfahrensabläufen oder das Diagnostizieren im Störungsdienst – einfach realisieren. Planer profitieren von der Baustein-Bibliothek, weil sie so einen Standard ausschreiben können, aus dem ein einheitlicher und anwenderfreundlicher Programm-Code resultiert. Systemintegratoren bietet Waterworx zudem die Möglichkeit, auf getestete Funktionsbausteine zurückzugreifen, was den Engineering-Aufwand deutlich minimiert.

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