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Automatisierung in der Wasserwirtschaft

Wie eine Prozess-Bibliothek Ihnen die Automatisierung erleichtert

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Zuverlässige Eliminierung möglicher Fehlerquellen

Nachdem die Feldgeräte erfolgreich an der Automatisierungstechnik in Betrieb genommen worden sind, müssen sie im nächsten Schritt im Leitsystem visualisiert werden. Durch die in die Bausteine integrierte Visualisierungs-Schnittstelle lassen sich die Komponenten mit geringem Aufwand an das Leitsystem anbinden. Die Schnittstelle zwischen den einzelnen Objekten baut dabei auf dem OPC-Protokoll auf, das häufig in den vorhandenen Anlagen zu finden ist.

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Gesamtheitliche Prozessautomatisierung

Mit den Software-Tools atvise scada, AIP und Acron erweitert Phoenix Contact sein Portfolio um Lösungen für die Visualisierung, das Alarmmanagement und die Datenarchivierung. Die Software atvise scada erlaubt die orts- und geräteunabhängige Darstellung selbst komplexer Bedien- und Beobachtungsaufgaben. Dabei kann der Anwender mit jedem Standard-Browser auf die Visualisierung zugreifen. Ein Editor für Web-Profis eröffnet weitreichende Möglichkeiten zur direkten JavaScript-Programmierung.

Die Alarmmanagement-Software AIP bietet sich zur ortsunabhängigen Prozessüberwachung an. Sie lässt sich über OPC (Open Process Control) an Leit- und Visualisierungssysteme ankoppeln und informiert das Service-Personal im Störungsfall zuverlässig via E-Mail oder SMS. Der Anlagenchronist Acron protokolliert bei Bedarf alle Anlagen- und Betriebsdaten in redundanten Datenbanken. Über die Protokollfunktion kann der Anwender zyklisch aussagekräftige und individuell gestaltbare Diagramme und Dokumente generieren. Acron wird komfortabel über standardisierte Schnittstellen wie OPC UA (Unified Architecture) an Visualisierungssysteme und Steuerungen angebunden.

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Vorgefertigte Objekte in der Entwicklungsumgebung des Leitsystems atvise sind speziell auf die einzelnen Funktionsbausteine in der Applikation abgestimmt und verfügen über dieselben Prozessvariablen. Der Anwender benötigt nur wenige Mausklicks, um die Visualisierungsobjekte in der Visualisierungs-Software zu platzieren und mit den in der Applikation verbauten Aggregaten zu koppeln. Auf diese Weise werden mögliche Fehlerquellen – z.B. durch eine Fehlzuweisung der jeweiligen Variablen – ausgeschlossen, und die für die Implementierung der Aggregate erforderliche Zeit wird minimiert.

Zusammenfassend lässt sich also feststellen, dass die Prozess-Bibliothek Waterworx 2.0 in Kombination mit den Visualisierungsobjekten für atvise zu einer einfachen und schnellen Einbindung der Feldgeräte verschiedener Hersteller in bestehende Applikationen beiträgt. Die vorgefertigten Bausteine und Visualisierungsobjekte mit aufeinander angepassten Schnittstellen senken Fehler bei der Implementierung sowie die Engineering-Kosten deutlich.

* Der Autor ist Mitarbeiter im Industry Management Infrastructure des Geschäftsbereichs Industry Solutions, Phoenix Contact Electronics GmbH, Bad Pyrmont.

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