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Studie: Sensoren

Welche Sensorik-Trends erwarten uns in den nächsten Jahren?

| Redakteur: Tobias Hüser

Die Studie über Sensortechnologien ist auf der AMA-Webseite erhältlich.
Die Studie über Sensortechnologien ist auf der AMA-Webseite erhältlich. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik (AMA) hat eine neue Studie über eine der Schlüsseltechnologien für die deutsche Industrie veröffentlicht. In „Sensor Technologien 2022“ gewähren AMA Mitglieder aus dem AMA Wissenschaftsrat und einige Industrievertreter Einblicke in technologische Sensorik-Trends.

Berlin – Die Sensorindustrie hat sich in den letzten Jahren als eine der Schlüsseltechnologien für das Industrieland Deutschland erwiesen. Die internationale Konkurrenzfähigkeit im Maschinenbau, in der Prozesstechnik und im Fahrzeugbau basiert auf dem Einsatz moderner Sensoren. Die Verbandsstudie „Sensor Technologien 2022“ berücksichtigt globale Anforderungen an Technologieentwicklungen sowie aktuelle Trends der Informations- und Kommunikationstechnik und deren Einfluss auf die Weiterentwicklung von Sensoren und Messtechnik. Zum anschaulichen Verständnis der bevorstehenden Entwicklungen zeigt die Studie einige neuartige Sensoranwendungen beispielhaft auf.

Allein der Begriff Sensor ist in den letzten Jahren im Wandel. Sensoren waren bisher häufig einfache Messelemente und werden heute zu Messgeräten in unterschiedlichen Ausbaustufen. „Die Studie zeigt an einigen Beispielen, wie sich völlig neuartige Anforderungen und Einsatzgebiete für Sensoren ergeben“, erläutert Roland Werthschützky von TU Darmstadt, Co-Autor und Herausgeber der AMA Studie. „Allerdings ist dazu häufig eine komplexe Kombination von innovativen Sensoren, Steuerung, Miniaturisierung der Komponenten und Integration notwendig.“

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Ein anderes Kapitel beleuchtet die Ausbau- und Verbindungstechnik (AVT) und Kontaktierungen, die funktionale Eigenschaften, die Zuverlässigkeit und die Herstellungskosten von Sensoren signifikant beeinflussen können. „Die Studie zeigt neue Trends in der Aufbau- und Verbindungstechnik von Sensoren auf“, sagt Jürgen Wilde von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. „Unter anderem beobachten wir weiterhin eine große Dominanz von Leiterplatten-basierten Systemen, monolithische Integration als Basis für extreme Größen- und Kostenreduktionen sowie eine Miniaturisierung durch sensortaugliche SMD und Chip-Scale-Packages.“

Weitere Themen der AMA-Studie sind Anforderungen an die Sensorik, generelle Entwicklungstrends bei Sensoren, Sensorkomponenten sowie Fertigungstechnologien. Die Verbandsstudie zeigt Chancen neuartiger Technologie- und Anwendungsfelder auf und ist ab sofort gegen eine Schutzgebühr von 12 Euro auf der AMA Website erhältlich.

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