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Sauberes Trinkwasser

Wasserversorger setzen bei der Qualitätskontrolle auf Visualisierung

| Redakteur: Dipl.-Medienwirt (FH) Matthias Back

Sauberes Trinkwasser ist für uns selbstverständlich. Doch steigende Umweltbelastungen machen es immer schwieriger, die gute Trinkwasserqualität zu erhalten. Wasserversorger setzen deshalb zunehmend auf Visualisierung, um ihre Systeme bestmöglich zu kontrollieren.

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Um Grenzwerte einzuhalten und dabei eine hohe Trinkwasserqualität sicherzustellen, statten immer mehr Wasserwerke ihre Anlagen mit Visualisierungssystemen aus.
Um Grenzwerte einzuhalten und dabei eine hohe Trinkwasserqualität sicherzustellen, statten immer mehr Wasserwerke ihre Anlagen mit Visualisierungssystemen aus.
(Bild: © Gina Sanders - Fotolia)

Drei Dinge braucht jeder: Telefon, Strom und Wasser. Funktioniert eines davon nicht, ist der Mensch von heute aufgeschmissen. „Gerade Wasser ist essentiell. Ohne kann man nicht überleben, nicht waschen, nicht duschen und vieles mehr“, bekennt Wolfgang Müller. Der Geschäftsführer der Augsburger Pumpen und Anlagen GmbH (APA) muss es wissen. Sein Hauptgeschäft ist nämlich die Wasserversorgung bayerischer Städte und Gemeinden. Eine anspruchsvolle Aufgabe, denn immer mehr Nitrate, Keime und Pestizide belasten durch die Überdüngung unsere Böden und gelangen ins Grundwasser. Im Extremfall kann dies Sauerstoffmangel bei Säuglingen und Krebs bei Erwachsenen auslösen. Aus diesem Grund müssen Wasserwerke auf dem aktuellen Stand der Technik sein, um Störungen ihrer Anlagen zu vermeiden und gegebenenfalls schnell reagieren zu können.

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APA ist ein Handelsunternehmen für Industrie- und Abwasserpumpen sowie für Anlagen zur Wassergewinnung, zur Druckerhöhung und zur Abwasserentsorgung. Das Unternehmen kann dabei auf Pumpen und Anlagen nahezu aller führenden deutschen und europäischen Hersteller zurückgreifen - plant, fertigt und montiert sie. Je nach Aufgabenstellung liefern der gelernte Elektromeister Müller, sein Partner Roland Klemmer und ihre 5 Mitarbeiter die passende Lösung. Der Service reicht dabei von der Planung über die Fertigung bis hin zur Inbetriebnahme ganzer Anlagen. Dazu gehören auch Leistungen wie die Unterstützung von Ingenieuren und Tiefbauern bei Ausschreibungen von Wasserwerken. „Und falls Not am Mann ist, bieten wir unseren Kunden nicht nur alle Ersatz- und Verschleißteile für Pumpen und Anlagen, sondern auch einen 24-Stunden-Service“ unterstreicht Klemmer, der den Kundendienst leitet, die Wichtigkeit der fachgerechten Wasseraufbereitung sowie der Wasserver- und -entsorgung.

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Von Anfang an Beijer-Panels

Von Beginn an setzt APA die iX-HMI-Panels von Beijer Electronics zur Visualisierung der Abläufe ein. Aktuell verbauen die Augsburger das netzwerkfähige HMI-Terminal iX T7A mit passender iX-Software und verwenden Flow Chief als Prozessleitsystem. Das 7“-Gerät eignet sich für kleine bis mittelgroße HMI-Applikationen und ist mit allen gängigen Automatisierungssystemen kompatibel. Es besitzt ein grafisches Touch-Display mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixel, was eine komplexe Darstellung erlaubt. Durch den ARM-9-Prozessor sind schnelle Bildwechsel und eine schnelle Startphase möglich. Dabei lassen sich problemlos bis zu 80 Seiten ohne Geschwindigkeitsverlust hinterlegen.

„Es gab und gibt keinen Anlass zu einem Wettbewerber zu wechseln, denn die Beijer-Terminals waren schon immer einfach zu bedienen und bieten zahlreiche Vorteile. Neben der hochwertigen Verarbeitung, ist es die einfache und variable Programmierung der iX-HMI-Software auf Windows-Basis, die Flexibilität durch die Treibervielfalt sowie die Kompatibilität mit Komponenten aller gängigen Automatisierungshersteller, das günstige Preis-/Leistungsverhältnis und die gute Hotline“, so Müller. Beijer Electronics-Systeme bieten hier zum Beispiel die Möglichkeit, mehrere Steuerungen unterschiedlicher Hersteller oder eine SPS und einen Frequenzumrichter anzuschließen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die iX-HMI-Displays lassen sich nahezu in jede Anlage integrieren. Das Gerät kommt ohne Lüfter oder rotierendes Laufwerk aus, dadurch ist es besonders wartungsarm. Zusammen mit dem robusten Aluminium-Gehäuse mit Schutzart IP 65 gewährleistet dies nicht nur eine hohe Betriebssicherheit, sondern garantiert auch eine lange Lebensdauer.

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Bedienpanels: Serie iX-TxA
Bedienpanels der Serie iX-TxA: HMI-Technologie in Kürze

Die Geräte der iX-TxA-Serie von Beijer Electronics sind hochleistungsfähige Bedienpanels für kleine bis mittelgroße HMI-Applikationen. Durch zahlreiche Schnittstellen und robuste Bauweise eignen sie sich für den industriellen Einsatz von traditionellem Maschinenbau bis hin zu Anwendungen in der Infrastruktur. Die Modelle zeichnen sich aus durch:

  • Leuchtstarkes TFT-Display der iX-TxA-Serie mit 65.000 Farben in den Größen 4,3“ und 7“ sowie 10,4“;
  • intuitive HMI-Software iX;
  • Software-gekoppelte Multicolour-LED;
  • resistive Touch-Oberfläche - geeignet für Handschuhbedienung;
  • ARM-9-Prozessor mit 400 MHz;
  • Betriebssystem: Windows Embedded CE 6.0;
  • Schnittstellen für Ethernet, RS232, RS422/485, USB,SD-Slot optional: CAN-Bus;
  • erweiterter Temperaturbereich von -10 bis 60 °C;
  • robustes Aluminium-Druckgussgehäuse mit IP 65 (frontseitig) und IP 20 (rückseitig).

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