Sauberes Trinkwasser

Wasserversorger setzen bei der Qualitätskontrolle auf Visualisierung

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Grundvoraussetzung: Top-Komponenten

Weil keine Aufgabenstellung der anderen gleicht, muss sich APA auf weitere Zulieferer verlassen können. Das gilt für die großen Pumpen- und Steuerungshersteller wie auch für die robusten Ethernet-Extender DDW-142 der Beijer-Tochter Westermo Data Communications. APA verwendet diese Extender als kostengünstige Lösung für eine schnelle und sichere Datenkommunikation in rauen Umgebungen, wie zur Kommunikation zwischen zwei SPS-Systemen, die über eine Standleitung verbunden sind. So kann beispielsweise ein Wasserwerk mit einem Hochbehälter kommunizieren. Eine weitere Anwendung ist die Übertragung eines Live-Kamerabildes zur Überwachung von Hochbehältern. Dank schneller SHDSL-Übertragungstechnik sind vorhandene Twisted-Pair-Kabel verwendbar, um eine Hochgeschwindigkeits-Remote-Fernverbindung zwischen zwei Ethernet-Netzen herzustellen.

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Visualisierung optimiert Versorgungssicherheit

Wurden früher zur Kontrolle hauptsächlich Computer eingesetzt, kommen im Wasser-/Abwasserbereich zunehmend HMI-Displays zur Visualisierung der Abläufe zum Einsatz. Sie haben den Vorteil, dass hier keine Festplatte kaputtgehen kann oder der Rechner einfach mal zusammenbricht und über das Wochenende alles stillsteht. Denn wenn Kontrollmöglichkeiten ausfallen, kann das im schlimmsten Fall längere Ausfallzeiten nach sich ziehen. Ein Zustand, der für Kommunen nicht tragbar ist und große Risiken mit sich bringen kann – stellt man sich vor, dass unter Umständen kein sauberes Wasser mehr aus dem Hahn kommt oder Feuerwehren nicht löschen können.

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Müller ist sich hier sicher: „Die Wasserversorgung muss das ganze Jahr, 24 Stunden am Tag, gewährleistet sein. Die Visualisierung ganzer Anlagen und Systeme ist, was Ausfallsicherheit und Reaktionsgeschwindigkeit anbelangt, von großer Bedeutung.“ Unter Umständen könnte es Jahre dauern, bis man ein Leck gefunden hat. Mit den aktuellen technischen Möglichkeiten kann sich der Anlagenbetreiber nicht nur einen Wasserverlust anzeigen lassen, sondern auch auf welcher Leitung dieser stattfindet.

Überhaupt lassen sich Unregelmäßigkeiten rasch auf den Displays ablesen – mit der Folge, dass man schnell eingreifen kann, bevor es zu Störungen kommt. Alarmierungen jeder Art können nicht nur auf dem HMI-Panel dargestellt, sondern alternativ auch auf das Smartphone oder Tablet gesendet werden. Das Beijer-Terminal zeigt außerdem auch Bilder zum Beispiel von Schaltschränken, PDFs oder Filme an. Im Falle eines Außeneinsatzes kann ein Techniker bequem Pumpendaten auslesen, ohne das Gerät erst ausbauen zu müssen.

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