Automatisierung

Wachstumsformel bei Turck: Innovation, Internationalisierung und Kooperation

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Die IMX-Familie bietet mit ihren 12,5 mm schmalen Gehäusen höchste Signaldichte, verspricht Klaus Ebinger, Leiter Produktmanagement Interfacetechnik bei Turck. Auch die Geschwindigkeit der IMX-Geräte ist laut Ebinger beispiellos. So löst der Ex-Trennschaltverstärker IMX12-DI Eingangsfrequenzen bis zu 15.000 Hz auf, die bis dato speziellen Frequenzmessumformern vorbehalten waren.

Klaus Ebinger, Leiter Produktmanagement Interfacetechnik bei Turck, präsentiert die neue Interface-Geräteserie IMX12(Bild:  PROCESS)
Klaus Ebinger, Leiter Produktmanagement Interfacetechnik bei Turck, präsentiert die neue Interface-Geräteserie IMX12
(Bild: PROCESS)

Bestwerte verspricht Ebinger auch mit der hohen Packungsdichte. Der Platzbedarf reduziert sich gewaltig um bis zu 50%. "Der limitierende Faktor ist nicht mehr das Gerät, sondern der Kabelkanal. Schmaler geht nicht mehr", so Ebinger. Bestwerte verspreche die Geräte-Linie auch bei der Total Performance bei 40 Grad Celsius.

Interfacemodul zur Überwachung von Schaltschränken

Durch das neuartige elektronische Design konnten beim Ex-Analogsignaltrenner IMX12-AI auch Effekte von Einflussfaktoren wie Temperatur oder Spannungsschwankungen reduziert werden. Ebinger ist daher überzeugt, dass der Einfluss des Interfacegerätes auf die Gesamtperformance eines kompletten Messkreises deutlich geringer ist.

Sehr viele Anlagenstillstände basieren auf Fehlern, die durch Witterungs- oder Umgebungsbedingte Einflüsse an Schaltschränken entstehen. Anfang 2016 will Turck daher die IMX-Familie durch den Schaltschrankwächter IMX12-CCM ergänzen. Das Sensor-/Interfacemodul, das derzeit noch in der Testphase ist, dient zur Überwachung der Schaltschränke im Feld. Der neue Schaltschrankwächter überwacht mit einem Multisensor kontinuierlich Umgebungsvariablen wie Temperatur, Absolutfeuchte und Schluss des Schutzkastens (Helligkeit, Abstand der Tür) und meldet das Überschreiten von Grenzwerten direkt an das Leitsystem. Einsetzbar ist der Wächter bis in Ex-Zone 1.

Weitere Details zu den neuen Interface-Geräten zeigt das Unternehmen im PROCESS-Webinar „Interfacetechnik – So übertragen Sie Ihre Signale sicher“ am 22.Oktober aber auch auf der diesjährigen Messe SPS IPC Drives in Nürnberg.

Fazit der diesjährigen Pressekonferenz: Bei den Mülheimern Automatisierungsspezialisten stehen die Signale weiter auf Wachstum. Die Wachstumsprognose für 2016 beziffert Geschäftsführer Wolf angesichts der eingeschlagenen Internationalisierungs- und Wachstumsstrategien sowie zahlreicher Innovationen für das gesamte Unternehmen Turck immerhin mit fünf Prozent.

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