Newsticker Juli: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Verband: Chemieparks brauchen schnelle Hilfe bei Energiekosten

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12.07.2022

Leverkusen (dpa/lnw) *13:35 Uhr – Gedenkminute zum Jahrestag der Chempark-Explosion geplant

Genau ein Jahr nach der schweren Explosion im Leverkusener Chempark mit mehreren Toten soll auf dem Gelände mit einer Schweigeminute an die Opfer erinnert werden. Das teilte ein Sprecher des Betreibers Currenta am Dienstag mit. Das stille Gedenken sei am 27. Juli geplant - nicht nur in Leverkusen, sondern auch an den beiden anderen Chempark-Standorten Krefeld und Dormagen. Genau um 9.37 Uhr soll demnach innegehalten werden. Zur gleichen Uhrzeit hatte sich vor einem Jahr die Katastrophe ereignet. Die «Rheinische Post» berichtete.

Zu der Explosion war es im Juli 2021 in einer Müllverbrennungsanlage des Chemparks gekommen. Bei dem Unglück kamen sieben Menschen ums Leben. 31 erlitten zum Teil schwere Verletzungen. Die Kölner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen vier Beschäftigte des Betreibers - unter anderem wegen fahrlässiger Tötung. Sie stehen im Verdacht, ihre Sorgfaltspflichten im Zusammenhang mit der Lagerung und Behandlung des Abfalls verletzt und so das Unglück ausgelöst zu haben. Die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen, sagte eine Sprecherin am Dienstag. Nach Currenta-Angaben ist zu Erinnerung an die Katastrophe auch geplant, eine dauerhafte Gedenkstätte zu errichten. Wann sie fertig sein wird, ist noch nicht klar.

Potsdam (dpa/bb) *12:39 Uhr – Woidke: Produktion von klimaneutralem Kerosin in der PCK möglich

Die Öl-Raffinerie PCK in Schwedt (Uckermark) könnte nach Ansicht von Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke

(SPD) langfristig zur Produktion von klimaneutralem Kerosin umgebaut werden. «In der Uckermark wird neunmal mehr Strom aus Wind und Sonne gewonnen, als dort benötigt wird», sagte Woidke dem «Nordkurier» und der Zeitung «Der Prignitzer». «Das schafft optimale Voraussetzungen für grüne Wasserstofftechnologie oder die zukünftige klimaneutrale Produktion beispielsweise von Kraftstoffen für Flugzeuge, also etwa synthetischem Kerosin.»

Vorrangige Aufgabe sei es jedoch dafür zu sorgen, dass die Raffinerie trotz des für Ende des Jahres geplanten Öl-Embargos gegen Russland überleben könne, sagte der Regierungschef. «PCK Schwedt versorgt zu rund 90 Prozent den Großraum Berlin-Brandenburg, angrenzende Bundesländer und auch große Teile West-Polens mit Kraftstoffen», erläuterte Woidke. «Das heißt, wir brauchen Schwedt für die Versorgungssicherheit.»

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