New York (dpa) *13:24 Uhr – Pfizer erhöht Prognose – Corona-Mittel treiben Umsatz an
Der Pharmakonzern Pfizer hat nach einem starken Geschäft im zweiten Quartal die Prognosen für das Wachstum und den Gewinn angehoben. So rechnet der Konzern im laufenden Jahr weiter mit einem Umsatz von 98 bis 102 Milliarden Dollar (96,7 bis 100,7 Mrd Euro), dabei sind jetzt jedoch höhere negative Währungseffekte infolge des starken Dollar enthalten, wie das Unternehmen am Donnerstag in New York mitteilte. Auch beim Gewinn je Aktie ist Pfizer jetzt optimistischer als zuletzt.
Im vergangenen Quartal profitierte Pfizer wie zuletzt von einer starken Nachfrage nach dem gemeinsam mit der deutschen Biotechfirma Biontech vermarkteten mRNA Corona-Impfstoff Comirnaty. Zudem zog die Nachfrage nach der Corona-Pille Paxlovid, die einen schweren Verlauf der Krankheit verhindern soll, weiter an. Konzernweit legte der Umsatz im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahresabschnitt um 47 Prozent auf 27,7 Milliarden Dollar (28,2 Mrd Euro) zu. Ohne Comirnaty und Paxlovid hätte der Umsatz fast stagniert. Der Gewinn kletterte um 78 Prozent auf fast zehn Milliarden Dollar.
Danbury/Pullach (dpa) *12:38 Uhr – Industriegase-Konzern Linde erhöht erneut Gewinnziel
Der weltweit größte Industriegase-Konzern Linde legt nach einem Gewinnplus im zweiten Quartal die Latte für den Jahresgewinn erneut höher. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn je Aktie soll 2022 auf 11,73 bis 11,93 Dollar zulegen, wie das im Dax notierte Unternehmen am Donnerstag in Guildford bei London mitteilte. Das sei ein Anstieg im Jahresvergleich um bis zu zwölf Prozent. Zuletzt war das Unternehmen von 11,65 bis 11,90 Dollar ausgegangen.
Die Prognose schließe den Ergebnisbeitrag aus Russland in der zweiten Hälfte dieses Jahres aus, hieß es. Im dritten Quartal soll der bereinigte Gewinn je Aktie auf 2,85 bis 2,95 Dollar zulegen. Das wären bis zu acht Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Dabei rechnet Linde mit negativen Währungseffekten wegen des starken Dollar.
Im zweiten Quartal stieg der bereinigte Gewinn je Aktie im Jahresvergleich um 15 Prozent auf 3,10 Dollar. Das war deutlich mehr als von Experten erwartet. Der Umsatz kletterte dank höherer Preise und Volumen um zwölf Prozent auf 8,5 Milliarden Dollar (8,37 Mrd Euro).
Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 372 Millionen Dollar nach 840 Millionen ein Jahr zuvor. Den Rückgang begründete das Unternehmen unter anderem mit der Entkonsolidierung des Russland-Geschäfts und damit verbundenen Wertminderungen.
Leinefelde-Worbis (dpa/th) *11:26 Uhr – 29-Jähriger bei Chemieunfall im Eichsfeld verletzt
Bei einem Chemieunfall ist im Eichsfeld ein 29 Jahre alter Lkw-Fahrer verletzt worden. Beim Verladen von Intensivreiniger erlitt der Mann am Mittwoch in Leinefelde-Worbis Verätzungen an Hand und Arm, als die Chemikalie aus einem Kanister austrat und er damit in Kontakt kam, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Da zunächst unklar war, um was für eine Substanz es sich handelte, sperrte der Gefahrgutzug der Feuerwehr das Gebiet um den Transporter des 29-Jährigen ab. Vier Anwohner mussten vorübergehend ihre Wohnungen verlassen. Zudem wurde die Bevölkerung aufgerufen, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Schließlich konnte die Feuerwehr einen undichten Kanister bergen, aus dem die Flüssigkeit ausgetreten war. Wie sich herausstellte, handelte es sich um einen Reiniger für Melkanlagen, der Natriumhydroxid enthielt. Zusammen mit Flüssigkeit entsteht aus Natriumhydroxid ätzende Natronlauge.
London (dpa) *09:12 Uhr – Shell mit Rekordgewinn – Konzern will mehr Aktien zurückkaufen
Der Ölkonzern Shell lässt seine Aktionäre am Rekordgewinn aus dem zweiten Quartal teilhaben. Zusätzlich zur Dividende will Shell sechs Milliarden Dollar für ein weiteres Aktienrückkaufprogramm ausgeben, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Dieses soll bis zum dritten Quartal abgeschlossen sein. Bereits im ersten Halbjahr hatte Shell Anteile im Wert von 8,5 Milliarden Dollar zurückgekauft.
Im zweiten Quartal fuhr Shell einen bereinigten Gewinn von 11,5 Milliarden Dollar ein. Das ist mehr als doppelt so viel wie ein Jahr zuvor. Dabei konnte der Konzern die geringeren Ergebnisse im Flüssiggas-Handel (LNG) durch höhere Preise und Raffineriemargen sowie bessere Ergebnisse im Gas- und Stromhandel ausgleichen. Unter dem Strich verdiente Shell dank höherer Öl- und Spritpreise 18 Milliarden Dollar und verfünffachte damit den Vorjahreswert.
München (dpa) *07:48 Uhr – Wacker mit Gewinnsprung – Starke Nachfrage und Preiserhöhungen
Wacker Chemie hat im zweiten Quartal von einer guten Nachfrage und Preissteigerungen profitiert. Vor allem im Geschäft mit dem Solar- und Chipindustriegrundstoff Polysilizium legten die Verkaufspreise auch dank des starken Wachstums der Solarindustrie sowie des weltweiten Chipmangels zu. Aber auch die Nachfrage nach Klebstoffen und industriellen Beschichtungen war hoch.
Stand: 08.12.2025
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Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 45 Prozent auf fast 2,2 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (Ebitda) verdoppelte sich nahezu auf knapp 626 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Das ist mehr als Wacker Mitte Juni in Aussicht gestellt hatte. Unter dem Strich blieben knapp 391 Millionen Euro hängen, nach 173 Millionen vor einem Jahr.