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Salbenproduktion

Vakuum-Prozessanlage für die hygienische Salbenproduktion

| Autor/ Redakteur: Dieter Reischmann / Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Flexiblere und reproduzierbare Prozessabläufe, kürzere Chargenzeiten und noch dazu eine verbesserte Produktqualität – die Anforderungsliste eines Salbenherstellers konnte sich sehen lassen. Doch die Investition in eine neue Vakuum-Prozessanlage stellte sich als voller Erfolg heraus.

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Vom Produktionsbereich abgetrenntes Versorgungsmodul
Vom Produktionsbereich abgetrenntes Versorgungsmodul
(Bild: Azo)

Um so effizient wie möglich zu produzieren, hatte sich der internationale Pharmahersteller von OTC-Produkten, Generika, Babynahrung und Wirkstoffen zahlreiche Investitionsziele gesetzt. Neben einer besseren und konstanteren Qualität der Salben standen auch die wechselnden Marktanforderungen der Industrie auf der Check-Liste. Um schneller und flexibler von Klein- auf Großchargen zu wechseln, musste die Reinigung bei einer Produktumstellung so sicher und schnell wie möglich gestaltet werden.

Für diese To-Do-Liste hatte Azo Liquids die besten Lösungsansätze parat. Die Vakuum-Prozessanlage BG 2000 der Bauart „Zoatec“ konnte die Anforderungen erfüllen und überzeugt mit vielen technischen Details:

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  • Prozessmodul mit Prozessbehälter und Homogenisator
  • je einer Sauglanze für Pulver und Flüssigkeit
  • Pumpe für CIP-Reinigung,
  • Versorgungseinheit mit Vakuumerzeugung und Heiz-/Kühlsystem
  • Schmelzbehälter zum Erhitzen von Ölen und Schmelzen fetthaltiger Verbindungen.

Optimierte Mischgeschwindigkeit

Der Prozessbehälter kann ein Nutzvolumen von 2000 l vorweisen, steht auf Wiegezellen und verfügt über einen isolierten und geteilten Doppelmantel zum Heizen und Kühlen. Im Behälter befindet sich ein Rührwerk mit PTFE-Abstreifern. Die Abstreifer sind ohne zu-sätzliche Befestigungselemente formschlüssig am Rührwerk angebracht, um einer lokalen Überhitzung oder Unterkühlung vorzubeugen, sodass ein Auskristallisieren an der Behälterwand verhindert wird.

Ebenfalls sind ein feststehender und ein rotierender Strömungsbrecher im Behälter installiert, um eine optimale Durchmischung zu gewährleisten. Rührwerk und rotierender Strömungsbrecher werden jeweils von einem Getriebemotor mit Frequenzumrichter angetrieben. So kann je nach Produkteigenschaft die optimale Mischgeschwindigkeit eingestellt werden. Im Deckel befindet sich zudem ein Mannloch mit integriertem Schauglas. Hier können Rohstoffe manuell zugegeben werden.

Entscheidender Qualitätsabschnitt

Bei der Herstellung von Salben und Cremes hat der Homogenisator einen entscheidenden Einfluss auf die Produktqualität. Denn für die Produktion von stabilen Emulsionen und Suspensionen ist eine sehr gute Tröpfchen- und Partikelverteilung erforderlich. Mit dem leistungsstarken Homogenisator sind die Homogenisierzeiten wesentlich kürzer. Die durchdachte Bauweise reduziert den Verschleiß der Bauteile, insbesondere der Gleitringdichtung, und erhöht dadurch ihre Lebensdauer.

Darüber hinaus erfordert der Homogenisator keinerlei Reinigung, denn während der CIP-Reinigung kann das Gerät in beliebigen Geschwindigkeiten gefahren werden und reinigt sich so ganz von selbst. Ein weiterer Vorteil ist die gute Zugänglichkeit bei Handhabung und Wartung, wodurch Ausfallzeiten reduziert werden.

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