Salbenproduktion

Vakuum-Prozessanlage für die hygienische Salbenproduktion

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Die Trennung der beiden Einheiten vermeidet Störquellen beim Einsatz von Wiegezellen. Ein ungehinderter Zugang bei Wartungsarbeiten und weniger Geräusch- und Schmutzentwicklung im Produktionsbereich sind die Folge. Darüber hinaus lassen sich mit dieser Bauform Atex-, Steril- und Hygiene-Richtlinien einfach umsetzen.

Was die Batchzeit verkürzt

Neben der Verbesserung der Produktqualität stand für den Pharma-Hersteller die Verkürzung der Batchzeiten im Mittelpunkt. Eine große Maschine, die BG 2000, musste so ausgestattet werden, dass damit auch kleinere Batchgrößen wirtschaftlich produziert werden können. Der Salbenproduzent erreichte dies durch eine kurze Rezirkulationsleitung und einen geteilten Doppelmantel. Damit ist auch bei kleinen Chargengrößen ein sehr guter Carbon Footprint sichergestellt.

Wegen der häufigen Produktumstellungen ist die gründliche und automatische CIP-Reinigung mittels Rezeptursteuerung sowie die Dokumentation des gesamten Reinigungsablaufes besonders wichtig. Gelöst werden konnte diese Aufgabenstellung durch Scheibenventile auf beiden Seiten und Koppelbögen.

Fazit

Während der gesamten Projektphase wurde in enger Zusammenarbeit eine Vakuum-Prozessanlage erarbeitet, die auch für hochviskose Rohstoffe wie Fette einwandfreie Ergebnisse liefert. Für die gesamte Projektlaufzeit hatte der Pharmahersteller nur einen Ansprechpartner, das Unternehmen Azo Liquids, das auch die Inbetriebnahme der Anlage übernahm.

* Der Autor ist Sales Manager bei Azo Liquids GmbH, Neuenburg am Rhein. Kontakt: Tel. +49-7631-9739-0

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