Doktorandin Niyousha Karimi Paridari untersucht die elektrochemischen Eigenschaften unterschiedlicher Materialien, um sie für neue Energiespeichertechnologien nutzbar zu machen. (Laila Tkotz, KIT)
Elektrochemische Energiespeicher

Neue Plattform bündelt Energiespeicher-Forschung

Elektrochemische Energiespeicher sind eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Mit dem Center for Electrochemical Energy Storage Ulm & Karlsruhe (Celest) hat nun eine neue Forschungsplattform auf diesem Gebiet ihre Arbeit aufgenommen. Sie vereint erkenntnisorientierte Forschung mit praxisnaher Entwicklung sowie innovativer Produktionstechnologie. Celest bündelt das Know-How von 29 Instituten an den Partnereinrichtungen Karlsruher Institut für Technologie (KIT), der Universität Ulm sowie dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW).

Weiterlesen
Versuchsanlage Hyly Pure an der TU Wien (Bild: TU Wien)
Wasserstofftransport

Wasserstoff aus der Erdgasleitung

Eine Trenntechnik der TU Wien eröffnet neue Möglichkeiten für das Erdgasnetz. In Zukunft soll es gleichzeitig Wasserstoff transportieren. Der Wasserstoff wird einfach dem gewöhnlichen Erdgas beigemischt, mit einem an der TU Wien entwickelten Verfahren kann er dann wieder herausgefiltert werden – mit einer Reinheit von 99,97 %, sodass er danach direkt für Brennstoffzellen benutzt werden kann.

Weiterlesen
Forscher arbeiten daran, Ammoniak effizient für die Energiespeicherung einsetzen zu können. (gemeinfrei)
Energiespeicher

Ammoniak als Kraftstoff – aber ohne den lästigen Geruch

Ammoniak ist nicht nur ein wichtiger Dünge- und Arzneimittel-Baustein. Es ist auch ein gutes Speichermolekül für Wasserstoff, welches etwa in Brennstoffzellen für die Stromerzeugung genutzt werden kann. Für das Zersetzen von Ammoniak zu Wasserstoff und Stickstoff existieren zwar Katalysatoren, doch schon kleinste Mengen Ammoniak verursachen einen penetranten Geruch, sodass oft zusätzliche Katalysatoren im Abgasstrom notwendig sind. Wissenschaftler des KIT wollen nun zusammen mit Partnern in Russland diese Umwandlungskette von Ammoniak zu Wasserstoff verbessern.

Weiterlesen
Großtechnische Anlage zur klimaschonenden Chlorproduktion in Krefeld-Uerdingen (Thyssenkrupp)
Energieeffizienz

Thyssenkrupp macht Technologie zur Chlorproduktion noch effizienter

Die Chlorproduktion zählt zu den energieintensivsten Prozessen in der chemischen Industrie. Thyssenkrupp will dies mit der NaCl-SVK-Elektrolysetechnologie ändern. Sie senkt laut den Entwicklern den Energieverbrauch und die indirekte CO2-Emissionen bei der Chlorherstellung im Vergleich zu konventionellen Produktionsverfahren um bis zu 25 %. Ingenieuren des Unternehmens ist es jetzt gelungen, die Technologie sogar noch effizienter zu machen

Weiterlesen
 (© phonix_a - Fotolia)
Störfälle, Chemieunfälle und Brände

Von Verschleiß bis zu Management–Versagen: Anlagenstörfälle unter der Lupe

Explosionen, Verpuffungen, Stofffreisetzung. Chemieunfälle sind ein Albtraum für Betreiber, Personal und Ersthelfer. Aber wie kommt es zum Schlimmsten? –  PROCESS untersucht typische Unfälle in Raffinerien und Chemieanlagen. Was ist passiert, was sind die Ursachen und wie kann man sich gegen solche Ereignisse wappnen? Wir werfen einen Blick auf die größten Schadensereignisse des vergangenen Jahres in Deutschland.

Weiterlesen