The shift reactor for generating hydrogen from hydrocarbons for a large chemical group weighs 220 t. (Kremsmueller)
Werkstoffe für den Anlagen- und Apparatebau

Gewachsen mit den Aufgaben: Sonderwerkstoffe im Anlagenbau

So helfen Sonderwerkstoffe beim Herstellen von Anlagen der chemischen Verfahrenstechnik, die Qualität zu erhöhen und zugleich Kosten senken – Die Anforderungen an Apparatebauer sind so vielfältig wie die hochspezialiserte Prozessindustrie. Damit Komponenten und Reaktoren auch in agressiven Medien sicher ihren Dienst tun, sind Hochleistungs-Spezialwerkstoffe gefordert. Gut, wenn man sich dabei auf Partner mit breiter Werkstoff- und Fertigungsexpertise verlassen kann. Von Stahl bis Titan – es gibt für jede Anwendung das richtige Material.

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Staatssekretär Christoph Dammermann des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE) bei der Kick-Off-Veranstaltung der Initiative. (In-4-Climate-NRW)
Branchenübergreifende Plattform

Klimaschutzinitiative In-4-Climate-NRW nimmt Arbeit auf

Mit einem Auftakttreffen aller beteiligten Partner nahm In-4-Climate-NRW, die neue Arbeitsplattform von Industrie, Wissenschaft und Landesregierung, ihre Arbeit auf. Ziel der Initiative ist es, Strategien zu erarbeiten, wie die Industrie in Nordrhein-Westfalen ihre hohe Wettbewerbsfähigkeit erhalten, zusätzliches Wachstum erzeugen und gleichzeitig zur Erreichung der Pariser Klimaschutzziele beitragen kann.

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 (Archiv: Vogel Business Media)
Anlagen-/Apparatebau/Technische Gase

Flexibles Verfahren

Nicht immer muss ein Verfahren vollkommen neu entwickelt werden, manchmal genügt es, einen altgedienten Prozess etwas genauer anzuschauen. Voraussetzung hierfür sind langjähriges Know-how und die entsprechendes Versuchsanlagen, wie das Beispiel der Flugstromvergasung zeigt. Diese wurde ursprünglich für die Verwertung von Salzbraunkohle entwickelt. Heute erweist sich das Verfahren als ausgesprochen vielfältig, um die unterschiedlichsten Reststoffe aus der Chemischen Industrie umweltfreundlich aufzubereiten.

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Cabb hat an seinem Schweizer Standort Pratteln eine hochmoderne Elektrolyseanlage zur Herstellung von Chlor, Natronlau-ge und Wasserstoff in Betrieb genommen. (Cabb)
Chlorelektrolyse

Cabb startet Chlorproduktion mit Membranverfahren

Der Feinchemiehersteller Cabb hat an seinem Schweizer Standort Pratteln das Amalgamverfahren zur Chlorelektrolyse durch die neueste Generation des Membranverfahrens ersetzt. Die im Oktober angelaufene neue Anlage senkt den Energieverbrauch pro Tonne Natriumhydroxid um rund ein Drittel verglichen mit dem bisherigen Verfahren. Die Verwendung von Quecksilber ist nicht mehr nötig. Der Fertigungsprozess wird mit über 1000 Messpunkten automatisch gesteuert.

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Materialchemie digitalisieren: In solchen Tanks sollen die Drohnen, aus einer Reihe von Basischemikalien synthetisiert, heranwachsen, wenn es nach den Forschern um Professor Lee Cronin geht. (BAE Systems)
Chemputer: Chemie per Download?

Krieg und Frieden: „Chemputer“ züchtet maßgeschneiderte Medikamente – oder Drohnen

Es klingt wie Science-Fiction: Ein neu entwickeltes Verfahren erzeugt im Reaktor maßgeschneiderte Moleküle nach Bauplan – quasi der 3-D-Drucker für die Chemie. Obwohl der „Chemputer“ eigentlich individualisierte Medikamente synthetisieren sollte, hat sich der britische Rüstungs-Multi BAE das Verfahren gesichert. Jetzt sollen im Chemiebad Drohnen heranwachsen.

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