Die Uniper Power-to-Gas-Anlage in Falkenhagen (Uniper Energy Storage)
Grünes Gas

Ein Beweis für die Wirtschaftlichkeit von Power-to-Gas-Anlagen

Strom aus fluktuierenden Quellen wie Sonne und Wind langfristig zu speichern, ist eine der Herausforderung der Energiewende. Power-to-Gas-Anlagen können Strom zur Elektrolyse nutzen und Wasserstoff herstellen, das wiederum zu Methan weiterverarbeitet werden kann. Dieses „grüne Gas“ kann im bestehenden Erdgasnetz uneingeschränkt genutzt werden. Das EU-Projekt Store & Go tritt nun den Beweis an, dass die Technologie wirtschaftlich einsetzbar ist.

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Bundesumweltministerin Svenja Schulze (2.v.l.) kündigt im Rahmen des Klimaschutzgesetzes nicht nur „schöne Dinge und Förderung“ an: „Es werden Gesetze folgen, nach denen bestimmte Maßnahmen nach einer Übergangszeit zwingend umzusetzen sind.“ So schaffe das Ordnungsrecht letztendlich Planbarkeit. (U. Reutner)
VIK-Podiumsdiskussion mit Bundesumweltministerin Schulze

Chemieindustrie und Klimaschutz: „Man kann nicht nur aussteigen...“

Das Thema Klimaschutz dominiert die Diskussionen zwischen Industrie und Politik: Mehr Verbindlichkeit – das wünscht sich die deutsche Industrie von der Politik, wenn es um Maßnahmen für den Klimaschutz, um Innovationsförderung und Versorgungssicherheit geht. Die Politik ermutigt die Industrie den Wettbewerb um die besten Technologien, den Einsatz erneuerbarer Energien und höchste Energieeffizienz zu gewinnen, um die industrielle Leistungsfähigkeit des Standorts zu wahren.

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Herzstück des Abgaskonverters Hydrokat ist ein katalytischer Brenner. Bild: Christ (Archiv: Vogel Business Media)
Abgaskonverter

Keine Chance für Knallgas

Moderne Wasserbehandlungsmethoden wie die Elektrodeionisation sind energieeffizient und kommen ohne weitere Chemikalien aus. Sie haben aber ein Manko: Der entstehende Wasserstoff kann zu gefährlichen Knallgasgemischen führen. Katalytische Abgaskonverter können hier eine sichere Lösung sein.

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Die Bioliq-Anlage am KIT: In einem mehrstufigen Prozess entstehen aus Stroh undanderen biogenen Reststoffen hochwertige synthetische Kraftstoffe. (Bild: Markus Breig)
Biomasse in Kraftstoff umsetzen

Hochdruck-Flugstromvergasung in Bioliq-Pilotanlage in Betrieb

Auf dem Weg zur Herstellung umweltfreundlicher Kraftstoffe aus Restbiomasse hat das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zusammen mit dem Technologiepartner Air Liquide Global E&C Solutions einen weiteren Schritt verwirklicht: Die zweite Prozessstufe der Bioliq-Pilotanlage, der Hochdruck-Flugstromvergaser Bioliq II, ist fertig entwickelt und geht ab sofort in Betrieb. Das am KIT entwickelte Verfahren, das in vier Stufen abläuft, erlaubt es, hochwertige und motorenverträgliche Designerkraftstoffe für Diesel- und Ottomotoren herzustellen.

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Applaus für fünf Jahrzehnte Chlorproduktion: Mitarbeiter, Kunden und Partner von Covestro feiern gemeinsam mit NRW-Standortleiter Klaus Jaeger, Betriebsleiter Johann Rechner und Vorstandsmitglied Klaus Schäfer (v.l.) das Betriebsjubiläum. (Covestro)
Covestro feiert Jubiläum

50 Jahre Chlorproduktion am Chemiestandort Dormagen

Chlor ist einer der wichtigsten Grundstoffe für Covestro, denn ohne Chlor würde es keinen Kunststoff geben. Vor 50 Jahren, im Sommer 1967, ging im Chempark Dormagen die Chlorproduktion in Betrieb, um den schon damals wachsenden Bedarf zu decken. Fünf Jahrzehnte später sind die modernen Anlagen größer, sicherer und umweltfreundlicher denn je. Heute wird Chlor bei der Herstellung von rund 80 % aller Covestro-Produkte benötigt und ist auch für viele andere Unternehmen im Chemiepark ein unverzichtbarer Rohstoff.

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