Die Entstehung der Arten: Die Membran-Elektrolyse (rechts) ist die letzte Stufe der Evolution der Chlorchemie nach dem Amalgamprozess (links) und dem Diaphragma-Verfahren (Mitte). (© adrenalinapura/fotolia.com, doethion/fotolia.com, DOC RABE /fotolia.com, [M]-Sahlmüller)
Chlorchemie im Wandel

(R)Evolution in Sachen Chlor: Was kommt nach dem Quecksilber?

Das Aus für Quecksilber bedeutet nicht das Aussterben der Branche – Eine neue Ära für Europas Chlorchemie: Wenn im Dezember 2017 die letzten Amalgam-Anlagen außer Betrieb genommen werden, endet ein Technologie-Zeitalter. Doch mit der Membranelektrolyse steht der nächste Schritt in der Verfahrens-Evolution schon in den Startlöchern. Zwischen Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Sicherheit stellt sich die Branche auf die nächste Stufe der Chlor-(R)Evolution ein.

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Dr. Malte Behrens hat sich mit seiner Arbeitsgruppe am FHI in Berlin das Ziel gesetzt, herauszufinden wie die chemische Hochzeit zwischen Kohlendioxid und Wasserstoff mit dem Katalysator als Heiratsvermittler funktioniert. (Bild: Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft, Berlin)
Katalyse

Katalyseforscher mit Jochen-Block-Preis 2013 ausgezeichnet

Der Jochen-Block-Preis der Deutschen Gesellschaft für Katalyse geht in diesem Jahr an zwei Nachwuchswissenschaftler. Dr. Malte Behrens vom Fritz-Haber-Institut (FHI) der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin wird für seine Arbeiten zur Aufklärung der Natur der aktiven Zentren der Methanol-Hochdruck-Synthese ausgezeichnet. Dr. Frank Hollmann von der TU Delft erhält den Preis für seine Arbeiten zur Integration von Biokatalysatoren in organisch-chemischen Katalysesequenzen.

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Chempark-Leiter Dr. Ernst Grigat (Mitte) machte sich in einem Betrieb von Bayer Crop Science einen Eindruck von den Planungen. Begleitet wurde er von Werksleiter Dr. Uwe Stelzer und Betriebsleiterin Claudia Aufderhaar. (Bild: Currenta)
Chemiepark

Chempark Dormagen bleibt weiter in der Erfolgsspur

Beim Frühjahrspressegespräch zog Chempark-Leiter Dr. Ernst Grigat eine positive Bilanz für den Standort Dormagen. Drei neue Anlagen konnten im Jahr 2014 ihre Produktion aufnehmen. Die Standort-Unternehmen investierten im vergangenen Jahr 225 Millionen Euro. Für 2015 und 2016 stehen bei Bayer Crop Science und Currenta bereits weitere Großprojekte in den Startlöchern.

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