Erdgasförderung durch Fracking: Ja oder nein? PROCESS hat Fakten zusammengetragen, Experten befragt und Daten ausgewertet. (Bild: WEG Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasgewinnung)
Fracking

Energiequelle Schiefergas – Fakten, Pros und Contras

Segen oder Fluch? Beim Fracking gehen die Positionen weit auseinander: Umweltbewegungen sehen in der Schiefergas-Gewinnung einen generell gefährlichen Eingriff in die Natur, während Wasserwirtschaftsorganisationen vor einer Beeinträchtigung des Grundwassers warnen. Energieintensive Unternehmen gehen hingegen beim Verzicht auf das Fracking von gravierenden Standortnachteilen aus. Versuch einer Einordnung.

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Paradebeispiel für eine bessere Energieeffizienz ist das bei der Chlor-Alkali-Elektrolyse zunehmend eingesetzte Membran-Verfahren. Hier der Blick in einen Zellensaal. (Picture: BASF)
ACHEMA-Trendbericht Prozessintensivierung & Energieeffizienz

Radikale Veränderungen für Prozessintensivierung und mehr Energieeffizienz

Wer in der Prozesstechnik deutliche Effizienzsteigerungen erzielen möchte, darf es nicht allein beim Optimieren bisheriger Verfahrensweisen belassen: Revolutionen statt langsamer Evolutionen sind angesagt. Radikale Veränderungen verspricht der Ansatz der Prozessintensivierung durch eine ganzheitliche Prozessentwicklung unter Einbindung völlig neuer Verfahrenskonzepte.

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Bildergalerien

Ineratec baut chemische Reaktoren, die so kompakt sind, dass die gesamte Anlage
fertig montiert in einen Schiffscontainer passt. (Magali Hauser; KIT)
Synthetisches Erdgas

Erneuerbarer Kraftstoff aus Klärschlamm

Einen wichtigen Schritt zu einem geschlossenen Kohlendioxid-Kreislauf gehen die Ausgründung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) Ineratec und das spanische Energieunternehmen Gas Natural Fenosa: Im katalonischen Sabadell haben sie eine Anlage errichtet, die aus klimaschädlichem Kohlendioxid (CO2) und erneuerbarem Wasserstoff synthetisches Erdgas erzeugt. Das Verfahren basiert auf der Herstellung von Wasserstoff durch Elektrolyse und deren Reaktion mit CO2 aus biogenen Quellen – zum Beispiel aus Klärschlamm.

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Covestro-CEO Dr. Markus Steilemann (rechts) auf der Achema - im Gespräch mit Process-Chefredakteur Gerd Kielburger. (Ulla Reutner)
Zirkuläre Kreislaufwirtschaft

Frontrunner bei der CO2-Konversion

Nachhaltigkeit und Digitalisierung als Chance – Als einer der hochrangigen Vertreter der Chemieindustrie war Dr. Markus Steilemann, frischgebackener CEO von Covestro, Gast auf der Achema 2018. Im Rahmen eines Plenarvortrags verdeutlichte er die Chancen der Sektorenkopplung im Rahmen nachhaltiger Wertschöpfungsketten in der Chemie. PROCESS nutzte die Gelegenheit für ein Exklusiv-Interview zum Thema und fragte nach, welche Bedeutung dabei der Digitalisierung zukommt.

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Mikroplastik an Frankreichs Atlantikküste.   (© Fraunhofer UMSICHT/Leandra Hamann)
Konsortialstudie benennt Hauptemittenten

Mikroplastik: Pro Bundesbürger gelangen jedes Jahr vier Kilo in die Umwelt

Das Thema Plastikmüll und Mikroplastik ist derzeit in Politik, Medien und Öffentlichkeit sehr präsent. Zu Recht. Wie immer helfen für eine sachliche, lösungsorientierte Diskussion Fakten weiter. Die liefert nun eine neue „Konsortialstudie Mikroplastik“, in der Fraunhofer-Forscher den Wissensstand zu Mikro- und Makroplastik zusammengetragen haben. Woher stammen die kleinen Kunststoffpartikel? Welche Mengen werden jährlich in Deutschland emittiert? Die Studie liefert nun Antworten.

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