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Ganzheitliche Energiestudie Energiestudie hebt versteckte Potenziale in verfahrenstechnischen Anlagen

| Autor/ Redakteur: Norman Fluck / Anke Geipel-Kern

Eine ganzheitliche Energiestudie und daraus abgeleitete verfahrenstechnische Optimierungen tragen in Chemie- und Pharmaanlagen dazu bei, die Betriebskosten deutlich zu verringern. Und: Die Amortisationszeiten
solcher Projekte werden immer kürzer.

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Durch die Verwendung von Frequenzumrichtern bei Pumpen/Verdichtern lässt sich der Energieverbrauch deutlich senken.
Durch die Verwendung von Frequenzumrichtern bei Pumpen/Verdichtern lässt sich der Energieverbrauch deutlich senken.
( Bild: Siemens )

Nur wer seine Anlagen kontinuierlich verändert und an aktuelle Anforderungen anpasst, kann sie heutzutage noch wirtschaftlich betreiben. Dies gilt insbesondere in Zeiten stark ansteigender Energiepreise.

Siemens Engineering & Consulting bietet deshalb der chemischen Industrie maßgeschneiderte Lösungen zur Energieoptimierung an. Der Fokus der Energieexperten liegt auf Verfahrensoptimierungen von Chemie- und Pharmaanlagen. Die Reduzierung der Energie- und Betriebskosten von Kolonnen, Reaktoren, Pumpen, Wärmeübertragern usw. hilft dabei die gesam-ten Herstellkosten zu senken.

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Ganz im Sinne des Siemens-one-Gedanken – alles aus einer Hand – untersucht das Unternehmen bei Bedarf auch die Antriebs- und Gebäudetechnik, von der Messwarte über Büros und Produktionsgebäude bis hin zum Lager. Nicht zuletzt bezieht das Dienstleistungsangebot von Siemens auf Wunsch auch die Infrastruktur wie Betriebsmittel, Straßen, Beleuchtung, Kraftwerke, Abwasseraufbereitung und Abfallbeseitigung in das übergreifende Konzept mit ein.

Drei Schritte führen zum Ziel

Oft lassen sich die Energiekosten bereits durch einfache Optimierungsmaßnahmen deutlich senken. Im Gegenzug steigt die Wertschöpfung der Anlage. Ganz nebenbei sinken auch die Umwelt-Emissionen. Dadurch wird nicht nur der CO2-Ausstoß reduziert, sondern auch die Einhaltung länderspezifischer Umweltauflagen erleichtert. Außerdem steigern Modernisierungsmaßnahmen die Verfügbarkeit der Anlagen. Unerkannte Einsparpotenziale finden sich nicht nur in Anlagen älteren Baujahrs, selbst den Energieverbrauch von relativ neuen Anlagen kann man minimieren, da mit steigenden Energiepreisen auch kostenintensive Maßnahmen wirtschaftlich werden. Viele der Projekte rechnen sich heute durch die explodierenden Energiepreise in sehr kurzer Zeit.

Eine Energiestudie besteht aus drei Schritten: Die Grobanalyse liefert u.a. erste Ergebnisse in Form von Ideen zu Einsparpotenzialen. Bei der Detailanalyse entwickeln die Experten aus diesen Ideen konkrete Optimierungsmaßnahmen und berechnen deren Return-on-Investment (ROI). Alle Ergebnisse erhält der Kunde als umfassende Abschlussdokumentation. Hat sich der Kunde für eines oder mehrere Projekte entschieden, erfolgt im letzten Schritt der Einbau bzw. das Controlling, das die Consultants betreuen und unterstützen.

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