Prof. Dr. Uli Paetzel, seit 2016 Vorstandsvorsitzender von Emschergenossenschaft und Lippeverband, ist seit Januar 2019 Präsident der DWA. (EGLV/Klaus Baumers)
Exklusiv-Interview mit Prof. Dr. Uli Paetzel (DWA)

Ob Gülle oder Arznei im Wasser – die Menge macht das Gift

Mit einem jährlichen Politikmemorandum artikuliert die DWA (Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall) Forderungen zu Themen aus den Bereichen Wasser- und Abfallwirtschaft sowie Bodenschutz. PROCESS hat einige der Punkte aufgegriffen und den Präsidenten der DWA um Konkretisierungen dazu gebeten – seit Januar 2019 ist das Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender von Emschergenossenschaft und Lippeverband. Fazit der Redaktion: Wir alle müssen „im Kopf umparken“ (dank an das Opel-Marketing für diese schöne Formulierung).

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 (Bild: ©jonnysek - stock.adobe.com; [M]Frank; Quelle: PEMRG/Conversio)
Nachhaltigkeit und Chemisches Recycling

Die K im Jahr der Nachhaltigkeit: Haben sie das auch in grün?

Krisenfest, grün gewaschen oder letztes Aufbäumen? – 2019 sind Kunststoffe auf breiter Front unter Druck: Die Mülldebatte hat den einstigen Wunderstoff zum Buhmann gemacht, wesentliche Kundenbranchen schwächeln und alle wollen auf Plastik verzichten. Alleine die Recycler reiben sich die Hände, scheint es. Welche Impulse können in diesem Umfeld von der Weltmesse der Kunststofftechnik ausgehen?

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Ulrich S Schubert (CEEC Jena), Jenas Uni-Präsident Walter Rosenthal, Bernd Ebersold vom Thüringer Wissenschaftsministerium und Architekt Hubert Juranek  (v.l.n.r.) vor dem Modell der Neubauten für das Center for Energy and Environmental Chemistry Jena II an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.  (Jürgen Scheere/FSU)
Batterieforschung

Jena erhält mehr Raum zur Erforschung neuer Energiespeichermaterialien

Das Zentrum für Energie und Umweltchemie Jena (CEEC Jena) der Friedrich-Schiller-Universität erhält mit einem Forschungsneubau rund 4000 Quadratmeter zusätzliche Nutzfläche. Im „CEEC Jena II“ werden nicht nur Spezialuntersuchungen an neuartigen Energiespeichermaterialien möglich – im zugehörigen Anwendungszentrum (AWZ CEEC Jena) sollen die Forschungsergebnisse direkt zur Industriereife gebracht werden.

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Bildergalerien

Kohlendioxid (rot-schwarz) und Wasserstoff (grau) reagieren auf Kupfer-Palladium Oberflächen katalytisch zum Technologiematerial Graphen (schwarz). (E. Moreno-Pineda, KIT)
Direkte Synthese

Forschern gelingt Herstellung von Graphen aus Kohlendioxid

Das Treibhausgas Kohlendioxid kann auch ein nützlicher Ausgangsstoff für chemische Reaktionen sein. Über eine solche ungewöhnliche Einsatzmöglichkeit berichtet nun eine Arbeitsgruppe des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) in der Fachzeitschrift Chem Sus Chem. Sie nutzt Kohlendioxid als Ausgangsstoff, um das derzeit sehr intensiv untersuchte Technologiematerial Graphen herzustellen.

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Klima- und Lüftungsanlagen sollen künftig aus Kohlendioxid (CO2) und Wasser in der Umgebungsluft synthetische Kraftstoffe herstellen. (gemeinfrei)
Crowd-Oil

Klimaanlagen sollen synthetische Kraftstoffe aus der Umgebungsluft herstellen

Klima- und Lüftungsanlagen, die aus Kohlendioxid (CO2) und Wasser aus der Umgebungsluft synthetische Kraftstoffe herstellen – ein Verfahren, das dies möglich machen soll, haben Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der University of Toronto nun vorgeschlagen. Nach den Plänen der deutsche und kanadischen Forscher sollen kompakte Anlagen direkt in Gebäuden CO2 aus der Umgebungsluft abtrennen.

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