DQC-Lernreise 2019 zur Blechwarenfabrik Limburg (v.l.n.r.): Björn Prästin (Provadis), Jürgen Funk (Hessen Chemie), Gunther Krämling (Provadis), Angelika Trappmann (Blechwaren Fabrik Limburg), Dieter Rohrer (Biotest), Michael Reinhart (IG BCE), Karin Saar (Heraeus), Axel Becker (B. Braun Melsungen), Andrea Fehn (IG BCE), Lisa Schäfer (IWAK), Dr. Theo Fecher (Evonik), Pia Kamperhoff (Chemische Fabrik Budenheim), Daniel Schrapp (Hessen Chemie), Christof Glaser (Ludwig-Geißler-Schule Hanau), Dr. Karsten Rudolf (Provadis), Dr. Christa Larsen (IWAK). (Provadis Hochschule)
Digitale Bildungsprojekte

Netzwerk für digitale Qualifizierung in der Chemie bringt Bildungsprojeke auf den Weg

Im Netzwerk für digitale Qualifizierung in der Chemie „DQC_Net” haben sich Unternehmen, die hessischen Sozialpartnern der chemischen Industrie (Hessen Chemie und IG BCE) sowie eine Institut der Goethe-Universität (IWAK) zusammengefunden. Gemeinsam werden hier Chancen, Herausforderungen und Lösungsansätze für digital unterstütztes Lernen in Aus- und Weiterbildung diskutiert. Gleichzeitig werden drei Teilprojekte umgesetzt, in denen Anwendungsbeispiele für digitales Lernen erprobt und evaluiert werden.

Weiterlesen
Air Products plant gemeinsam mit der kanadischen Regierung und der Provinz Alberta den Bau eines bahnbrechenden neuen Netto-Null-Wasserstoff-Energiekomplexes. (Symbolbild) (Air Products)
Multimilliarden-Projekt

Blauer Wasserstoff: Air Products plant Netto-Null-Wasserstoff-Energiekomplex in Kanada

In der kanadischen Provinz Alberta soll ein neuer Netto-Null-Wasserstoff-Energiekomplex mit einem Investitionsvolumen von mehreren Milliarden Euro entstehen. Air Products will mit dem Komplex die Provinzhauptstadt Edmonton zum Zentrum der Wasserstoffwirtschaft Westkanadas machen und die Voraussetzungen für das wettbewerbsfähigste und kohlenstoffärmste Wasserstoffnetz der Welt schaffen.

Weiterlesen
Die Anlage besteht aus vorgefertigten Modulen mit der eigentlichen Wasser-Elektrolyse sowie einer Wasserstoff-Kompressions- und Wasserstoff-Reinigungsanlage. Aus dem produzierten Wasserstoff soll - zusammen mit CO2 aus Kraftwerksabgasen - Dimethylether (DME) hergestellt werden, das als synthetischer Kraftstoff genutzt werden kann.  (CAC)
Schlüsseltechnologie der Defossilierung

So bringen ein japanischer Technologiekonzern und ein sächsischer Anlagenbauer die Elektrolyse zum Kohlekraftwerk

Wie wird aus Abgas synthetisches Benzin? Wie kann Überschussstrom gespeichert werden? Und was kann man von der Chlorchemie für die Energiewende lernen? Egal, ob es um Retortensprit für die nachhaltige(re) Mobilität oder eine Basischemie ohne Öl und Gas geht, Wasserstoff spielt eine entscheidende Rolle. Damit macht eine Redox-Reaktion Karriere, die bereits im Jahr 1800 an der Royal Society diskutiert wurde: Die Elektrolyse. Und genau damit unterstützt eine deutsch-japanische Partnerschaft ein wegweisendes Power-to-X-Projekt im Rheinischen Braunkohlerevier.

Weiterlesen

Bildergalerien

Carbon Black wird in der Regel mit hohem Energie- und Prozessmaterialaufwand hergestellt. HiQ-Carb wird deshalb Standart-Leitruß durch neuen und viel grüneren hochwertigen Acetylenruß ersetzen. (Orion Engineered Carbons)
Batterieforschung

Wie Kohlenstoff Lithium-Ionen-Batterien nachhaltiger machen kann

Damit Lithium-Ionen-Batterien leistungsfähig sind, benötigen sie spezielle Funktionsmaterialien wie leitfähige Additive. Zusätze wie Leitruß oder Kohlenstoff-Nanoröhren sind auch ein entscheidender Baustein für die Umweltverträglichkeit der Batterien. Das Verbundprojekt HiQ-Carb zielt darauf ab, neue Kohlenstoffe mit einer überlegenen Leistung und einem geringen CO2-Fußabdruck für grüne Batterien bereitzustellen.

Weiterlesen