(gemeinfrei)
Chemieindustrie/Corona-Krise

Der lange Marsch: Chemie findet 2020 nicht mehr zu Vorkrisenniveau zurück

Der Abwärtstrend der Industrie schlägt auf die Chemie durch: Produktion und Umsatz erleben „historische“ Einbrüche, die Kurzarbeit ist höher als in Zeiten der Weltfinanzkrise und die Preise befinden sich im Fall. Die Folgen der Corona-Krise und der getroffenen Shutdowns in Wirtschaft und Gesellschaft geben Deutschlands drittgrößter Industriebranche kräftig zu knabbern. Um aus der Krise zu kommen brauche es jetzt einen „Aufbruch“ erklärt der Branchenverband VCI. Allein mit Desinfektionsmitteln komme das Wachstum nicht zurück…

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In der auf die Elektrolyse folgenden Fermentation wird Ameisensäure zu einem wertschöpfenden terpenoiden Farbstoff umgesetzt. (Fraunhofer IGB)
Nutzung von CO2

In drei Stufen zum Produkt: Farbstoffe aus atmosphärischem CO2

Die Zeit beim Klimaschutz drängt. Einen Lösungsansatz bietet die Nutzbarmachung des Treibhausgases CO2 als Rohstoff für Chemikalien. Hierfür hat das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB mit Partnern einen neuen Weg verfolgt. Durch eine Kombination von elektrochemischer und biotechnologischer Umwandlung gelang es den Forschern, aus dem aus Luft adsorbierten Treibhausgas einen wertschöpfenden terpenoiden Farbstoff herzustellen.

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Covestro hat einen Kooperationsvertrag mit Google unterzeichnet.  (Covestro)
Kooperation mit Google

Computerchemie: Covestro investiert in Quantum Computing für chemische Simulationen

Deutlich weniger Zeit, geringerer Ressourcen-Einsatz, effizientere und umweltfreundlichere Prozesse, völlig neue Materialien – das ist die mögliche Bilanz der neuartigen Technologie Quantum Computing in der Forschung und Entwicklung für die Chemiebranche. Um die Innovationsführerschaft in diesem noch in der Entwicklung befindlichen Gebiet der digitalen Chemie langfristig zu erschließen, baut Covestro jetzt Ressourcen und Partnerschaften auf - z.B. mit Google.

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