Konzentration auf das Kerngeschäft Borealis trennt sich von Stickstoffsparte

Redakteur: Alexander Stark

Der österreichische Konzern Borealis plant den Verkauf seines Stickstoff-Geschäftsbereichs, der Pflanzennährstoffe, technische Stickstoffprodukte und Melamin umfasst. 

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Borealis plant den Verkauf seiner Stickstoffsparte, die ein Netzwerk an Standorten in Frankreich und Österreich umfasst.
Borealis plant den Verkauf seiner Stickstoffsparte, die ein Netzwerk an Standorten in Frankreich und Österreich umfasst.
(Bild: Borealis)

Wien/Österreich – In wichtigen Anbauregionen in Österreich und Frankreich betreibt Borealis Anlagen für die Pflanzennährstoffproduktion. Mit rund 60 Lagern in ganz Europa und einer jährlichen Auslieferung von rund fünf Millionen Tonnen Produkten in West-, Mittel- und Südosteuropa über das L.A.T -Distributionsnetzwerk ist das Unternehmen einer der führenden Pflanzennährstoffproduzenten in Europa. Vom darin enthaltenen Geschäft mit Stickstoff will sich der Konzern nun trennen. Die Beteiligung des Unternehmens an Düngemittelproduktionsstätten in den Niederlanden und Belgien (Rosier) wird im Rahmen des möglichen Verkaufsprozesses derzeit nicht behandelt.

Das Unternehmen hat angekündigt, sich weiterhin auf seine Kernaktivitäten in den Bereichen Polyolefine und Basischemikalien konzentrieren zu wollen, und damit die Wertschöpfungskette der OMV in Richtung höherwertiger Chemieprodukte und der Transformation zu einer Kreislaufwirtschaft erweitern.

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