In Lampertheim und in Burghausen gab es Störfälle die in der Zema-Datenbank abschließend aufgearbeitet wurden. (Symbolbild) (Ernhofer / PROCESS)
Verpuffung und Chlorgasfreisetzung

Störfälle in Lampertheim und Burghausen aufgearbeitet

Die Zentrale Melde- und Auswertestelle für Störfälle und Störungen in verfahrenstechnischen Anlagen (Zema) hat die Abschlussberichte für zwei Störfälle veröffentlicht. Bei der Verpuffung an einer Förderschnecke am BASF-Standort Lampertheim wurden vier Mitarbeiter verletzt. Bei Wacker in Burghausen gab es zwölf Verletzte durch eine Chlorgasfreisetzung. PROCESS fasst die Abschlussberichte mit Ursachen und Schlussfolgerungen zusammen.

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Die Praxis zeigt, dass sich speziell in der Großindustrie die Instandhaltungsphilosophie in den letzten Jahren maßgeblich verändert hat: Personal wird reduziert, der Know-how-Verlust führt zu schlecht geplanten oder unzureichend umgesetzten Pumpen-Instandhaltungen. Das Ergebnis entspricht dann meist nicht der erwarteten Kostenreduktion, sondern führt häufig zu steigenden Instandhaltungskosten sowie einem erhöhten Risiko für ungeplante Anlagenstillstände oder Totalausfälle! Das Management darf die Instandhaltung nicht als Kostenblock sehen, sondern muss sie als Maßnahme zur Werterhaltung von Assets begreifen. (KSB)
Kreiselpumpen in der Prozessindustrie

Wie Kreiselpumpen-Betreiber durch richtige Pumpenwahl und -konfiguration Ärger sparen

Auch wenn es Hersteller von Verdrängerpumpen nicht gerne lesen: Das Arbeitspferd der verfahrenstechnischen Industrie ist in aller Regel die Kreiselpumpe – geschätzt liegt der Marktanteil bei rund 80 %, für Verdränger bleibt der schmale Rest. Und Arbeitspferde wollen gut behandelt werden, will sagen: Betreiber können mit einer gezielteren Auswahl und Konfiguration von Kreiselpumpen späteren Ärger minimieren. Dazu hier einige Anregungen und Tipps.

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