Prozesswärme ONI koppelt Prozessabwärme mit betrieblichem Wärmebedarf

Quelle: Pressemitteilung Oni 1 min Lesedauer

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Der Anlagenbauer aus Lindlar steht im Finale des Umweltwirtschaftspreises.NRW. Sein Ansatz verbindet Kühl- und Temperiertechnik mit Wärmerückgewinnung und weiteren Energiesystemen.

Das Unternehmen Oni hat die Finalrunde des Umweltwirtschaftspreis.NRW 2026 erreicht und gehört damit zu neun Unternehmen, die aus mehr als 100 Bewerbungen ausgewählt wurden(Bild:  NRW.Bank/Oliver Wachenfeld)
Das Unternehmen Oni hat die Finalrunde des Umweltwirtschaftspreis.NRW 2026 erreicht und gehört damit zu neun Unternehmen, die aus mehr als 100 Bewerbungen ausgewählt wurden
(Bild: NRW.Bank/Oliver Wachenfeld)

Die Oni-Wärmetrafo GmbH aus Lindlar hat die Finalrunde des Umweltwirtschaftspreises.NRW 2026 erreicht: Eine Fachjury wählte das Unternehmen aus mehr als 100 Bewerbungen unter neun Finalisten aus. Die Preisverleihung findet am 18. November in Düsseldorf statt. Für Prozessbetriebe ist vor allem Onis Konzept zur Nutzung industrieller Abwärme relevant: Wärme aus Maschinen, Kühlanlagen und Produktionsprozessen kann häufig dort eingesetzt werden, wo ein Betrieb Wärme benötigt, etwa für Gebäudeheizung, Warmwasser oder weitere Produktionsanwendungen. Reicht das Temperaturniveau der Abwärme nicht aus, hebt eine Wärmepumpe es an.

Das Unternehmen verknüpft dafür Kühl- und Temperiertechnik, Wärmerückgewinnung, Lüftung, Druckluft sowie Wasser- und Energieversorgung. Die Oni-Spezialisten begleiten Projekte nach eigenen Angaben von der Analyse der Energie- und Materialströme bis zu Planung, Anlagenbau und Optimierung. Der Ansatz zielt darauf, Wärmequellen und Wärmebedarf im Betrieb aufeinander abzustimmen. Auch bestehende Anlagen anderer Hersteller nimmt Oni nach eigenen Angaben in den Blick. Wo es technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist, modernisiert oder optimiert das Unternehmen die Systeme. Modulare und nachrüstbare Technik soll Komponenten länger nutzbar halten. Geschlossene Kühlwasserkreisläufe und Wasseraufbereitung sollen zudem den Frischwasserbedarf senken. Oni beziffert die jährlichen Einsparungen seiner Kundenprojekte auf rund 11,3 Terawattstunden Heizenergie und 6,5 Terawattstunden Strom. Insgesamt entspreche das etwa 17,8 Terawattstunden Energie.

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