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Kreiselpumpen in der Prozessindustrie

Wie Kreiselpumpen-Betreiber durch richtige Pumpenwahl und -konfiguration Ärger sparen

| Autor / Redakteur: Hans-Jürgen Bittermann / Dr. Jörg Kempf

Die Praxis zeigt, dass sich speziell in der Großindustrie die Instandhaltungsphilosophie in den letzten Jahren maßgeblich verändert hat: Personal wird reduziert, der Know-how-Verlust führt zu schlecht geplanten oder unzureichend umgesetzten Pumpen-Instandhaltungen. Das Ergebnis entspricht dann meist nicht der erwarteten Kostenreduktion, sondern führt häufig zu steigenden Instandhaltungskosten sowie einem erhöhten Risiko für ungeplante Anlagenstillstände oder Totalausfälle! Das Management darf die Instandhaltung nicht als Kostenblock sehen, sondern muss sie als Maßnahme zur Werterhaltung von Assets begreifen.
Die Praxis zeigt, dass sich speziell in der Großindustrie die Instandhaltungsphilosophie in den letzten Jahren maßgeblich verändert hat: Personal wird reduziert, der Know-how-Verlust führt zu schlecht geplanten oder unzureichend umgesetzten Pumpen-Instandhaltungen. Das Ergebnis entspricht dann meist nicht der erwarteten Kostenreduktion, sondern führt häufig zu steigenden Instandhaltungskosten sowie einem erhöhten Risiko für ungeplante Anlagenstillstände oder Totalausfälle! Das Management darf die Instandhaltung nicht als Kostenblock sehen, sondern muss sie als Maßnahme zur Werterhaltung von Assets begreifen. (Bild: KSB)

Auch wenn es Hersteller von Verdrängerpumpen nicht gerne lesen: Das Arbeitspferd der verfahrenstechnischen Industrie ist in aller Regel die Kreiselpumpe – geschätzt liegt der Marktanteil bei rund 80 %, für Verdränger bleibt der schmale Rest. Und Arbeitspferde wollen gut behandelt werden, will sagen: Betreiber können mit einer gezielteren Auswahl und Konfiguration von Kreiselpumpen späteren Ärger minimieren. Dazu hier einige Anregungen und Tipps.

Kennen Sie noch die berühmte B-Pumpe? Früher war die redundante B-Pumpe bei kritischen Prozessen oft obligatorisch – und sorgte für Nachtruhe beim verantwortlichen Betriebsingenieur. Heute ist das technisch anders lösbar: Smarte Monitoring-Tools, die im besten Fall schon weit vor einem tatsächlichen Problem mit der Pumpe warnend in Aktion treten, sind in vielen Fällen bereits Standard oder können mit vergleichsweise geringem finanziellen Aufwand nachgerüstet werden. Doch ist das letztlich eine trügerische Sicherheit: Überwachung ist kein Allheilmittel – ist die Pumpe falsch ausgelegt oder mangelhaft installiert, hilft auch die beste Überwachung im Grunde nur wenig.

„Die Pumpe ist in Ordnung, sie wurde nur falsch ausgelegt oder wird falsch betrieben“ – so lautet seit Jahren auch ein Konsens der Referenten des PROCESS Pumpen-Forums, das in diesem Jahr seine 17. Auflage feiert (19./20. November 2019, Würzburg).

* Der Autor ist freier Mitarbeiter bei PROCESS.

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