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"Mit den von Siemens angebotenen Software-Tools, Kommunikationslösungen, Sicherheitskonzepten und -lösungen sowie einer offenen Plattform für datenbasierte Services können produzierende Unternehmen bereits heute in zukunftsfähige Automatisierungslösungen zur schrittweisen Realisierung von Industrie 4.0-Lösungen investieren", so Huber. "Durch die Digitalisierung haben sie die Möglichkeit, ihre Wertschöpfungsprozesse enorm zu beschleunigen und damit ihre Produkte deutlich schneller und effizienter zu entwickeln, zu produzieren und auf den Markt zu bringen."
Time-to-Market reduzieren
Mit dem "Digital Enterprise" bietet Siemens auch in der Antriebstechnik sowie für alle Branchen der Prozessindustrie Lösungen, die auf deren spezifische Bedürfnisse abgestimmt sind. Dabei werden die Planungs- und Betriebswelt für ein ganzheitliches Anlagenmanagement über den gesamten Lebenszyklus einer Industrieanlage vereint. Grundlage sind integrierte Software-Produkte und -lösungen, die Erfassung, Austausch und Dokumentation aller relevanten Daten und somit die Digitalisierung der gesamten Anlage ermöglichen (Integrated Engineering).
Alle Daten stehen dabei zentral und in Echtzeit zur Verfügung. Anwender können so das beim Engineering erzeugte virtuelle, identische Abbild einer Anlage – den digitalen Zwilling – nutzen, um die Inbetriebnahme, Betrieb und Instandhaltung zu simulieren und zu optimieren. "Der Übergang von "Integrated Engineering' zu "Integrated Operations' ist für unsere Kunden in der Prozessindustrie ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu Industrie 4.0 und ermöglicht erhebliche Steigerungen bei Geschwindigkeit, Flexibilität und Effizienz. Wir bieten integrierte Lösungen über den gesamten Anlagenlebenszyklus und als erster Anbieter überhaupt ein durchgehendes Datenmodell. Damit unterstützen wir die Entwicklung des Digital Enterprise", erläuterte Jürgen Brandes, CEO der Division Process Industries and Drives.
Papierindustrie im Wandel
Wie sehr die fortschreitenden Digitalisierung und der Trend zu nachhaltigem Wirtschaften Industriebranchen beeinflusst, lässt sich am Beispiel die Papierindustrie aufzeigen: Digitale Medien ersetzen immer mehr "klassisches" Papier und Fasern ersetzen zunehmend ölbasierte Produkte. Gleichbleibend hohe Qualität des Endproduktes, geringer Energie- und Ressourceneinsatz und möglichst variable Produktion sind dabei Schlüsselfaktoren. Diese vielfältigen und komplexen Anforderungen erfordern durchdachte und ganzheitliche Ansätze wie integrierte Antriebssysteme (IDS, Integrated Drives Systems).
Zudem bietet auch hier die Digitalisierung einen zentralen Hebel, um Effizienzpotentiale zu heben und auch anspruchsvolle Kundenanforderungen zu realisieren. Die durchgängigen Engineering-Lösungen von Siemens ermöglichen es, eine Anlagenkonfiguration virtuell zu simulieren und somit die Anlage zu testen, weiterzuentwickeln und eventuell zu vervielfältigen. "Der Einstieg in die Digitalisierung zahlt sich nicht nur bei Neuanlagen aus. Standardisierung, Flexibilität und ein effizientes Anlagen- und Instandhaltungsmanagement ist bei den derzeit radikalen Marktveränderungen gerade auch für Bestandsanlagen essenziell, um wettbewerbsfähig und damit zukunftsfähig zu bleiben", ergänzte Brandes.
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