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Wirkstoffsynthese für Saltigo baut Produktion von Pflanzenschutz-Wirkstoffen in Leverkusen deutlich aus

| Redakteur: Marion Henig

Saltigo, ein 100-prozentiges Tochterunternehmen des Spezialchemie-Konzerns Lanxess, baut seine Produktion von Wirkstoffen und , die in der Landwirtschaft zum Einsatz kommen,am Standort Leverkusen deutlich aus. Möglich wird dies durch eine für den Konzern bislang einzigartige Kooperation.

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Axel C. Heitmann, Vorstandsvorsitzender der Lanxess AG: „Heute ist ein großer Tag für unsere Feinchemie-Sparte“ (Bild: Lanxess)
Axel C. Heitmann, Vorstandsvorsitzender der Lanxess AG: „Heute ist ein großer Tag für unsere Feinchemie-Sparte“ (Bild: Lanxess)

Leverkusen - Syngenta, einer der führenden Hersteller von Pflanzenschutzmitteln und langjähriger Kunde von Saltigo, investiert rund 50 Millionen Euro in den Ausbau mehrerer Saltigo-Anlagen in Leverkusen, um die Kapazitäten für die Wirkstoffsynthese für Pflanzenschutzmittel deutlich zu erweitern. Die in diesen Anlagen produzierten Wirkstoffe und Zwischenprodukte liefert Saltigo ausschließlich an Syngenta und ist für den Schweizer Konzern einer der strategischen Partner weltweit.

Insgesamt werden drei Anlagen zur Herstellung von Wirkstoffen und Zwischenprodukten, die in der Landwirtschaft zum Einsatz kommen, ausgebaut. Diese Produkte werden in aufwendigen, mehrstufigen Syntheseverfahren hergestellt. Die Baumaßnahmen, die im Kern die Installation neuer Synthesereaktoren umfasst, werden derzeit bei vollem Weiterbetrieb der bestehenden Anlagensysteme durchgeführt. Sie sollen Ende des Jahres abgeschlossen sein. Mit der Syngenta-Investition sowie einer weiteren Verbesserung des bestehenden Herstellprozesses bei Saltigo können die Kapazitäten deutlich erhöht werden.

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Wesentliche Gründe für die erhöhte Nachfrage nach Pflanzenschutz-Wirkstoffen sind die stetig wachsende Weltbevölkerung sowie die sich ändernden Ernährungsgewohnheiten vor allem in Asien. Bis zum Jahr 2050 werden mehr als neun Milliarden Menschen die Erde bevölkern, über zwei Milliarden mehr als heute. Dies erfordert bei gleichzeitiger Verknappung von Ackerland eine Steigerung der Produktivität der bewirtschafteten Flächen.

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