Palettiersystem Roboter-Palettiersystem für die Füllstoffproduktion

Autor / Redakteur: Jürgen Warmbold / M.A. Manja Wühr

Durch die Investition in ein Roboter-Palettiersystem von Koch Industrieanlagen hat Steuler-KCH seine Palettierleistung für verschiedene Trockenfüllstoffe wesentlich erhöht und seine Mitarbeiter spürbar entlastet. Zudem fährt das Unternehmen die Anlage weitgehend mannlos und damit sehr wirtschaftlich.

Anbieter zum Thema

Durch das Roboter-Palettiersystem und die automatische Abfüllanlage kann Steuler-KCH, verglichen mit dem früheren manuellen Handling, in der gleichen Zeit die vierfache Menge abfüllen und palettieren.
Durch das Roboter-Palettiersystem und die automatische Abfüllanlage kann Steuler-KCH, verglichen mit dem früheren manuellen Handling, in der gleichen Zeit die vierfache Menge abfüllen und palettieren.
(Bild: Koch)

„Die Aufgaben sind in beiden Fällen identisch: Es geht darum, die verschiedensten Füllstoffe in Säcke abzufüllen und diese zu palettieren. Aber der Schritt zwischen der alten und neuen Lösung ist ein Quantensprung“, bringt Dirk Lehnhardt, Produktion Coating Systems Division bei Steuler-KCH Materials, die Anschaffung eines neuen Roboter-Palettiersystems von Koch Industrieanlagen auf den Punkt.

Mussten die Mitarbeiter bei der alten Anlage die zuvor befüllten Säcke mühsam per Hand auf eine Palette heben, übernimmt dies nun die neue Roboterzelle. Das Roboter-Palettiersystem, das mit einer Fläche von 12x8 Meter auskommt, und die ebenfalls automatisch laufende Abfüllanlage von Haver & Boecker haben ihren Betrieb im Februar 2012 aufgenommen.

Dirk Lehnhardt öffnet auf seinem Laptop eine 3D-Zeichnung, mit der er die kompakte Bauweise des Gesamtsystems unterstreicht. „Für uns liegt der besondere Nutzen in der Arbeitserleichterung. Außerdem können wir, verglichen mit dem manuellen Handling, in der gleichen Zeit die vierfache Menge abfüllen und palettieren. Obendrein lässt sich die komplette Anlage von einer Person fahren. Das sind Vorteile, die auch die Wirtschaftlichkeit erhöhen.“

In der gegenwärtig einschichtig eingesetzten Roboterzelle steckt sogar noch Steigerungspotenzial. Zumal sie derzeit ihre maximale Leistung von 300 Säcken in der Stunde nicht ausschöpfen kann, weil die Abfüllmaschine bei schwierigen Produkten nur für die Hälfte ausgelegt ist. Lehnhardt sieht in der fünfzigprozentigen Auslastung des Industrieroboters positive Effekte. „Für uns ist es ein Entscheidungskriterium zugunsten der Anlage gewesen, dass der Roboter Reserven hat. Dadurch haben wir die Möglichkeit, gegebenenfalls eine zweite Abfüllmaschine anzubinden, ohne die Zelle ausbauen zu müssen.“

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

(ID:33554280)