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Der Roboter stapelt die Säcke zurzeit in zwei Lagenbildern auf Euro- sowie auf Container-Paletten, die mit ihrer 1100x800 Millimeter großen Fläche und einer Tragkraft von 1800 Kilogramm in der Steinindustrie Standard sind. Dabei ist es nicht erforderlich, sanft anzufahren und abzubremsen, weil der Greifer die Säcke einklemmt und sie so vor einem Verrutschen schützt.
Auf beide Palettentypen werden bis zu 40 Säcke geschichtet. Daraus resultieren bei fünf Säcken je Schicht acht Lagen und bei sechs Säcken sieben Lagen. Dirk Lehnhardt bleibt vor dem Bedienpanel der Roboterzelle stehen. „Die Stapelbilder lassen sich einfach ändern beziehungsweise an andere Sackgrößen anpassen. Wegen des hohen Bedienkomforts ist es nach kurzer Einarbeitung möglich, mit der Anlage umzugehen.“
Der Roboter, der bis zu zehn Lagen auf eine Palette schichten könnte, erreicht durch ein sauberes Stapelbild eine hohe Packdichte und Stabilität. Dazu trägt auch das Gewicht der Säcke bei, das zwischen 17,5 bis 25 Kilogramm liegt. Abgesehen davon verwendet Steuler-KCH Säcke, die mit kleinen Noppen ausgestattet und daher sehr rutschfest sind. Ist eine Palette fertig beladen, fährt sie auf der Abnahmerollenbahn in die Übernahmeposition für Gabelstapler. Nachfolgende Vollpaletten puffert die Fördertechnik mit Abstand zur ersten Palette, bis diese abgeholt worden ist und die nächste vorrücken kann.
Fazit
„Bei der Auswahl des Lieferanten ist die Palettierkompetenz von Koch entscheidend gewesen“, klärt Dirk Lehnhardt auf. Ferner erwartet der Füllstoffproduzent durch die zentrale Lage des Robotersystemhauses einen schnelleren Service als von dessen Wettbewerbern.
* Der Autor arbeitet als freier Fachjournalist.
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