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Armaturen

Produktströme mit Armaturen optimal steuern

| Autor/ Redakteur: Andreas Kühn / Wolfgang Ernhofer

Immer höhere Systemleistungen von Fertigungsanlagen erfordern speziell angepasste Armaturen, die den gestiegenen Anforderungen an Standzeit, Überwachung und Servicefreundlichkeit gerecht werden. Hersteller werden damit zunehmend zu Systemlieferanten und bieten bereichsübergreifende Dienstleistungen.

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[1] Die Flügelschleusen können in bestehende Anlagen ohne große Anpassungsarbeiten eingebaut werden. [2] Das Dichtsystem Inflas eignet sich für den Einsatz bei stark schleißenden oder empfindlichen Medien. [3] Die Vidos-Armatur hält das Produkt in Bewegung.
[1] Die Flügelschleusen können in bestehende Anlagen ohne große Anpassungsarbeiten eingebaut werden. [2] Das Dichtsystem Inflas eignet sich für den Einsatz bei stark schleißenden oder empfindlichen Medien. [3] Die Vidos-Armatur hält das Produkt in Bewegung.
(Bild: Ebro; © kentoh - Fotolia.com)

Bisher hielten Anlagenbetreiber meist eigene, gut besetzte Abteilungen mit qualifizierten Ingenieuren und Technikern vor, die mit den eigenen Produkten gut vertraut waren und die Neuentwicklungen der Anbieter für Produktionsanlagen und deren Komponenten ständig im Blickfeld behalten konnten. Mit dem Paradigmenwechsel in der Personalpolitik durch manche Führungsetagen geriet diese traditionelle Ausrichtung zunehmend ins Hintertreffen. In der Folge wurde gerade in den Planungsabteilungen und bei werkseigenen Dienstleistern Personal eingespart oder diese komplett ausgelagert. Firmeninternes Know-how floss ab und muss heute oftmals aus externen Quellen beigesteuert werden.

Der enorme Zeit- und Kostendruck in der Entwicklung neuer Produkte und Verfahren lässt eine gründliche Analyse der Anbieter von Anlagenkomponenten durch die Projektverantwortlichen meist kaum noch zu. Zuverlässige Partner mit auf langfristige Zusammenarbeit angelegter Vertrauensbasis sind gefragt.

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Armaturenhersteller nehmen neue Rolle ein

Anlagenbauer, die bis dato solide Einzelkomponenten für eine Produktionsanlage lieferten, sehen sich somit zunehmend mit verfahrenstechnischen Aufgabenstellungen konfrontiert, deren Lösung zum Teil erhebliche Investitionen in Fachpersonal und Qualifizierungsmaßnahmen erforderlich machen. Ingenieurbüros, die früher ausschließlich beratend tätig waren, entwickeln sich zu Systemlieferanten mit entsprechender Gesamtverantwortung auch für die Beschaffung der Fertigungstechnik.

Auch Ebro in Hagen blieb von diesem Trend nicht unberührt. Als bodenständiger Hersteller von Absperr- und Regelarmaturen verfügt das Unternehmen heute über ein breites Spektrum an Engineering-Kapazität für nahezu alle Bereiche der Handhabung von Produktströmen im Gas-Flüssigkeits- und Feststoffbereich.

Pneumatische Aktuatoren und Elektroantriebe werden seit vielen Jahren im eigenen Haus entwickelt und äußerst energieeffizient an die ebenfalls aus dem eigenen Haus stammenden Armaturen angepasst. Stellungsrückmeldesysteme und ganze Steuerungskomponenten bis hin zu kompletten Vernetzungen sind heute Bestandteil des Angebots. Durch entsprechende anwendungsspezifische Zertifizierungen und die lückenlose Dokumentation aller Komponenten hat sich Ebro weltweit als Systemlieferant mit entsprechenden Kapazitäten auch in After-Sales-Dienstleistungen etabliert.

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