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Armaturen

Produktströme mit Armaturen optimal steuern

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Klappen für Systemrohre

In den letzten Jahren ist im Rohrleitungsbau ein stetiger Trend hin zur Verwendung von Systemrohren zu erkennen. Sowohl bei Neuanlagen als auch in bestehenden Fertigungsstrecken werden geschweißte Rohrleitungen durch mit Spannringen verbundene Baukasten-Rohrelemente ersetzt. Das spart Zeit und erleichtert die Montage. Die Brandgefahr ist eliminiert und Anpassungen sind nicht mehr von teurem Schweiß-Fachpersonal und der entsprechenden Überwachung abhängig.

Ebro trägt dem seit vielen Jahren bereits Rechnung. Die CK-Armaturen verfügen flanschseitig über passende Spannringnuten, die den direkten Einbau der Armaturen in diese Systeme ermöglichen. Der Umweg über DIN-Flansche und deren Verschraubung entfällt vollständig. Elastomer-ummantelte Klappenscheiben dichten diese Armaturen im Durchgang druckdicht ab. In vielen Anwendungsfällen kann jedoch auf die Durchgangsdichtigkeit verzichtet werden.

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Neu vorgestellt werden nun die CK-M-Armaturen, bei denen die Armatur metallisch, d.h. produktdicht aber nicht gasdicht, verschlossen werden. Diese Armaturen finden insbesondere als Aspirations- und Regelklappen Verwendung in Absaug- und Abluftleitungen. Auch diese kostengünstigen Armaturen verzichten dabei nicht auf den Ebro-Standard in Fertigungsqualität und Langlebigkeit.

Flügelschleusen sorgen für gleichmäßigen Strom

Rotierende Flügelschleusen werden zur Regulierung von Schüttgut-Strömen eingesetzt, um den gleichmäßigen Materialaustrag aus Silos, Bunkern, Wägebehältern, Mischern usw. zu gewährleisten. Durch frequenzgeregelte Drehgeschwindigkeit fungiert die Flügelschleuse auch als Dosiereinheit, die volumetrisch arbeitet und zusätzlich das Überfüllen nachgeschalteter Prozessabschnitte wirksam verhindert. So können z.B. Förderschnecken oder Schwingrinnen gleichmäßig mit der optimalen Produktmenge beschickt werden, ohne diese zu verstopfen.

Bei schießenden Produkten unterbrechen die Flügelpaare den Produktstrom in kurz hintereinander folgenden gleichmäßigen Intervallen und verhindern so effektiv das Durchschießen des Produkts. Wird die Flügelschleuse in pneumatischen Förderleitungen eingesetzt, homogenisiert sie den Produktfluss. Dabei entsprechen die Einbaumaße den Normen der Absperrklappen mit entsprechend geringer Bauhöhe. Die Flügelschleusen können somit selbst in bestehenden Anlagen ohne größere Anpassungsarbeiten eingebaut werden. Rohrquerschnitte bleiben zylindrisch, ein Wechsel auf quadratische Flansche ist nicht erforderlich.

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