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Sicherheitsstandard „B3S Pharma“

Pharmabranche entwickelt eigenen Standard für Cyber-Sicherheit

| Redakteur: Alexander Stark

Die Pharma-Verbände BAH, BPI, Pro Generika und Vfa sowie der Bundesverband des pharmazeutischen Großhandels Phagro haben gemeinsam den Branchenstandard „B3S Pharma“ für mehr Cyber-Sicherheit entwickelt. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, kurz BSI, hat den Sicherheitsstandard nun akzeptiert.

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Der Sicherheitsstandard „B3S Pharma“ soll künftig die Cyber-Sicherheit in der Pharmaindustrie stärken.
Der Sicherheitsstandard „B3S Pharma“ soll künftig die Cyber-Sicherheit in der Pharmaindustrie stärken.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Berlin – Das IT-Sicherheitsgesetz der Bundesregierung hat Kritische Infrastrukturen (Kritis) identifiziert, die für die Versorgung in der Bundesrepublik notwendig sind. Diese Infrastrukturen verlangen es, dass deren IT-Systeme besonders abgesichert werden müssen. Dazu zählt die Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln und mithin die Infrastruktur der pharmazeutischen Industrie und des Pharmagroßhandels.

Ein von Pharmaindustrie und -großhandel entwickelt Sicherheitsstandard soll deshalb künftig eine höhere Cyber-Sicherheit gewährleisten. Der Standard ist ein Instrument für Unternehmen, den aktuellen Stand der Technik nachzuweisen und beschreibt konkrete Anforderungen an ihre IT-Systeme. Den Initiatoren zufolge können sich Pharmaunternehmen und pharmazeutische Großhändler damit noch besser gegen Hacker-Angriffe schützen.

Der Gesetzgeber hat erlaubt, dass betroffene Unternehmen oder Verbände branchenspezifische Sicherheitsstandards selbst entwickeln. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat die Eignung des sogenannten B3S Pharma mit Bescheid vom 17. Juli 2019 festgestellt.

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