Newsticker Februar: Aktuelles aus der Prozessindustrie

BASF fordert schnelle Regierungsbildung – «Nicht Kleinklein»

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20.02.2025

Paris (dpa) *15:03 Uhr – Frankreich geht gegen Ewigkeitschemikalien vor

Frankreich hat ein Verbot für die Verwendung von sogenannten Ewigkeitschemikalien (PFAS) in Kosmetik und Kleidung erlassen. Die Nationalversammlung in Paris stimmte für ein Gesetz, das Herstellung, Import und Export sowie den Verkauf von Kosmetikprodukten sowie Kleidung und Schuhen untersagt, die diese per- und polyfluorierte Alkylverbindungen enthalten.

Verboten werden zudem PFAS-haltige Wachsprodukte, wie sie etwa für das Wachsen von Skiern verwendet werden. Das Verbot greift ab Anfang 2026. Ausgenommen von dem Verbot sind Schutzkleidung und entsprechende Schuhe, etwa für Sicherheitskräfte und Feuerwehr.

Zunächst hatte das Verbot auch für Küchenutensilien gelten sollen. Etliche Abgeordnete gingen aber auf Bedenken französischer Hersteller von Küchengerätschaften wie etwa beschichteter Töpfe und Pfannen ein, die mit dem Verlust von Arbeitsplätzen argumentierten. In der letzten Lesung wurden Küchenutensilien dann ganz aus dem Gesetz herausgenommen.

Vor gut einem Jahr hatte Neuseeland als eines der ersten Länder der Welt sogenannte Ewigkeitschemikalien in Kosmetik ab Ende 2026 verboten. In der EU streben mehrere Länder, darunter auch Deutschland, ein weitgehend vollständiges Verbot der Stoffgruppe in der EU an. Die Entscheidung trifft die EU-Kommission. Im Herbst schränkte die EU zunächst die Verwendung einer Untergruppe der PFAS-Chemiekalien ein. Sie dürfen demnächst nicht mehr in Textilien, Kleidung oder Lebensmittelverpackungen verwendet werden. Frankreich hat indes ein weiterreichendes Verbot erlassen und prescht damit innerhalb der EU vor.

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