Newsticker Februar: Aktuelles aus der Prozessindustrie

BASF fordert schnelle Regierungsbildung – «Nicht Kleinklein»

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25.02.2025

Frankfurt/Main (dpa) *13:21 Uhr – Pharmabranche erwartet gute Exportgeschäfte

Deutsche Pharmaunternehmen sehen dank guter Exporterwartungen Licht am Horizont. Die Branche blicke im Februar trotz der Wirtschaftskrise mehrheitlich optimistisch in die Zukunft, berichtete der Verband der Chemischen Industrie (VCI) in Bezug auf Umfragedaten des Ifo-Instituts. Weltweit wachse die Nachfrage nach pharmazeutischen Erzeugnissen und die deutsche Pharmaindustrie sei gut aufgestellt.

Mit der Pharmastrategie der Bundesregierung hätten sich die Bedingungen am Standort Deutschland verbessert, erklärte der VCI, der sowohl Chemie- als auch Pharmaunternehmen vertritt. Man erwarte für dieses Jahr ein Produktions- und Umsatzwachstum von gut zwei Prozent.

Schon im vergangenen Jahr hatte die deutsche Pharmaindustrie laut VCI von starken Geschäften in Asien und Nordamerika profitiert. In Deutschland schrumpfte dagegen der Umsatz leicht nach dem Boom in den Corona-Jahren.

Mit der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, Zölle von 25 Prozent auf Pharmaprodukte zu erheben, nähmen die Risiken nun aber deutlich zu. Fast ein Viertel der deutschen Pharmaexporte gingen in die Vereinigten Staaten. «Der drohende Handelskrieg mit den USA kommt deshalb zur Unzeit.» Die neue Bundesregierung müsse Europa zur Chefsache machen und die EU geschlossen auftreten, sagte VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup.

Düsseldorf (dpa) *07:41 Uhr – Uniper zahlt 2,6 Milliarden Euro an Deutschland zurück

Der in der Energiekrise mit Milliarden-Beihilfen gerettete Energiekonzern Uniper wird Deutschland in den kommenden Wochen etwas mehr zurückzahlen als im Herbst angekündigt. Noch im ersten Quartal sei eine Zahlung an die Bundesrepublik Deutschland in Höhe von 2,6 Milliarden Euro geplant, teilte Uniper in Düsseldorf mit. Bislang war die Rede von 2,5 Milliarden Euro gewesen. Das Unternehmen kommt damit einer Beihilfe-Auflage der EU-Kommission nach. Uniper gehört derzeit fast vollständig dem Bund. Bis Ende 2028 muss Deutschland seine Beteiligung aber auf höchstens 25 Prozent plus eine Aktie reduzieren.

Uniper war 2022 in Schieflage geraten, weil Russland nach dem Angriff auf die Ukraine seine Gaslieferungen erst verringerte und dann einstellte. Die Ersatzbeschaffungen kosteten Milliarden. Damit Uniper nicht in die Knie ging, zahlte Deutschland Beihilfen von rund 13,5 Milliarden Euro und wurde mit über 99 Prozent Mehrheitseigentümerin.

Uniper hatte bereits Ende September eine erste Rückzahlung an den deutschen Staat geleistet. Damals flossen 530 Millionen Euro. Es war Geld, was Uniper im August 2022 im Zuge des Gasstreits mit dem russischen Gaskonzern Gazprom einbehalten hatte, als dieser kein Gas mehr lieferte.

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