Newsticker Februar: Aktuelles aus der Prozessindustrie

BASF fordert schnelle Regierungsbildung – «Nicht Kleinklein»

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14.02.2025

Düsseldorf (dpa/lnw) *15:42 Uhr – Genehmigungen für Elektrolyseure sollen vereinfacht werden

Wie können Genehmigungsverfahren für den Bau von Elektrolyseuren schneller und einfacher werden? Darüber haben sich Vertreter aus Wirtschaft und Ministerien in Düsseldorf bei einem sogenannten Praxis-Check ausgetauscht. Beteiligt waren Bundes- und Landesministerien, Bezirksregierungen sowie Firmen, die Elektrolyseure planen oder schon betreiben. Die Vorschläge zur Verbesserung der Genehmigungsverfahren sollen in künftige Regelungen einfließen.

Auch in Nordrhein-Westfalen sind zahlreiche Anlagen geplant oder schon in Betrieb. So betreibt etwa Air Liquide in Oberhausen einen Elektrolyseur mit einer Leistung von 20 Megawatt (MW) und Shell in Wesseling eine 10-MW-Anlage. Shell will dort einen weiteren Elektrolyseur mit 100 MW bauen. Iqony plant in Duisburg-Walsum eine Anlage mit zunächst 150 MW. Air Liquide will in Marl einen 120-Megawatt-Elektrolyseur bauen. Das NRW-Wirtschaftsministerium rechnet damit, dass bis zum Jahr 2030 insgesamt mindestens 1.000 MW Elektrolyseleistung in Nordrhein-Westfalen installiert werden.

Wasserstoff soll zum einen als Energieträger in neuen Gaskraftwerken Strom erzeugen, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht. Zum anderen soll er in der Industrie etwa bei der Stahlherstellung Kohlenstoff ersetzen und so große Mengen klimaschädliches Kohlendioxid vermeiden. Auch in der chemischen Industrie und im Verkehr soll Wasserstoff zum Einsatz kommen.

Wiesbaden (dpa/lhe) *11:07 Uhr – LKA warnt vor neuen Chemikalien – Todesfall im Land

Nach mehreren Todesfällen in Deutschland und im europäischen Ausland binnen weniger Monate warnt das hessische Landeskriminalamt vor dem Konsum sogenannter Forschungschemikalien. Diese auch als «Research Chemicals» bezeichneten Substanzen – meist neue psychoaktive Stoffe – werden laut der Wiesbadener Behörde legal über das Internet vor allem von jungen Leuten gekauft.

Auch in Mittelhessen werde derzeit noch der Tod eines 19-jährigen Drogenkonsumenten im Mai 2024 überprüft, «bei dem nicht auszuschließen ist, dass ein Zusammenhang mit dem Konsum der Chemikalien besteht», hieß es weiter.

«Research Chemicals» sind laut dem Landeskriminalamt (LKA) Substanzen mit rauschgiftartiger Wirkung, die verbotenen psychoaktiven Stoffen nachempfunden seien. Sie fielen aber «aufgrund ihrer chemischen Strukturveränderung bislang nicht unter gesetzliche Verbote».

Vorerst gebe es keine gesicherten Erkenntnisse darüber, in welcher Konzentration hier welche Wirkung erzeugt werde. «Bereits kleinste Mengen können massive gesundheitliche Schäden verursachen oder zum Tod führen», warnte das LKA. «Die Gefährlichkeit der Stoffe erhöht sich bei gleichzeitigem Konsum mit anderen Betäubungsmitteln oder Medikamenten, da die jeweiligen Wechselwirkungen unkalkulierbar sind», ergänzte die Polizeibehörde.

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