Schwerin (dpa/mv) *16:38 Uhr – Unfall im Chemieunterricht – Schüler mit Atemwegsreizungen
Ein Unfall im Chemieunterricht hat in Schwerin Atemwegsreizungen bei Schülern nach sich gezogen. Am Nachmittag sei in einer Schule in der Bergstraße eine reizende Substanz ausgetreten, teilte die Polizei in Schwerin am Mittwoch mit.
Zwölf Personen seien leicht verletzt worden, fünf seien vorsorglich in ein Klinikum gebracht worden. Zu schweren Verletzungen ist es laut Polizei jedoch nicht gekommen. Ermittlungen zur Ursache wurden demnach aufgenommen.
Mukran (dpa/mv) *16:09 Uhr – Ostdeutscher Chemieverband für LNG-Terminal an Rügens Küste
Chemie- und Pharmaunternehmen aus Ostdeutschland haben sich für ein Terminal für Flüssigerdgas (LNG) in Mukran auf Rügen ausgesprochen. Man sehe die Pläne als «wichtigen Beitrag zur Gasversorgungssicherheit in Deutschland, im speziellen von Ostdeutschland», erklärte am Mittwoch Nora Schmidt-Kesseler, Hauptgeschäftsführerin des Verbands der Chemischen Industrie, Landesverband Nordost (VCI Nordost).
Gas sei für die chemisch-pharmazeutische Industrie ein wichtiger Energieträger und zugleich Rohstoff. Die drohende Gasmangellage und die extremen Preissteigerungen bei Gas hätten im vergangenen Jahr zu Produktionseinbrüchen und teils Stilllegungen geführt. «Da im Sommer 2023 die Gasspeicher in Deutschland nicht mit Gas aus Russland gefüllt werden können, ist jeder Beitrag entscheidend für die Energieversorgung von Deutschland», mahnte Schmidt-Kesseler.
Die Bundesregierung plant im Hafen von Mukran Infrastruktur für den LNG-Import. Dazu sollen dort zwei schwimmende Terminals stationiert werden. Besonders von der Insel kommt Widerstand. Kritiker fürchten um die Umwelt und den für die Insel wichtigen Tourismus. Zudem würden nicht benötigte Überkapazitäten geschaffen. Die Bundesregierung verwies unter anderem auf einen Sicherheitspuffer, den man für einen möglichen kalten Winter und etwaige Ausfälle von Importkapazitäten schaffen müsse.
Am Freitag will sich der Bundesrat mit der Aufnahme Mukrans in das LNG-Beschleunigungsgesetz befassen. Dies würde eine schnellere Genehmigung des Vorhabens ermöglichen.
München (ots) *15:53 Uhr – Expertenanhörung zur Chemieindustrie: CSU-Fraktion sieht akuten Handlungsbedarf auf Bundesebene
Verschärfung des Chemikalienrechts, langwierige Planungs- und Genehmigungsverfahren und zu hohe Energiekosten – Herausforderungen, mit denen die Chemieindustrie konfrontiert ist. Um die deshalb drohende Abwanderung dieser Schlüsselbranche aus Bayern zu verhindern und Arbeitsplätze und Wohlstand zu sichern, findet auf Initiative der CSU-Fraktion morgen eine Expertenanhörung im Wirtschaftsausschuss statt.
Dazu die wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion, Kerstin Schreyer : „Die Chemieindustrie ist eine wichtige Wohlstandsbranche für Bayern mit großer Wertschöpfung und vielen hochwertigen Arbeitsplätzen. Viele unserer Industriebranchen sind zwingend auf Chemieprodukte angewiesen. Kurze und verlässliche Lieferketten sind hier ein wichtiger Standortfaktor. Die geplanten Regulierungen und die Energiepolitik der Ampel gefährden diese Entwicklung massiv. Wir brauchen daher Lösungen und haben im Wirtschaftsausschuss eine Anhörung beantragt, um alle Akteure an einen Tisch bringen. Wir werden uns mit aller Kraft für die Zukunft der Chemieindustrie und des gesamten Industriestandorts Bayern einsetzen.“
Für die CSU-Fraktion steht fest: Bayern soll auch weiterhin ein starker und attraktiver Wirtschaftsstandort für die Chemieindustrie bleiben. Deshalb fördert der Freistaat Bayern bereits seit 2006 mit der landesweiten Cluster-Offensive Chemie die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der bayerischen Chemieunternehmen. Neben Anreizen für Innovation und Investition setzt Bayern zudem auf den massiven Ausbau erneuerbarer Energien. Mit dem Start des größten Wald-Windparks in Süddeutschland bei Altötting wird künftig von 40 Windrädern grüner Strom für das bayerische Chemiedreieck produziert. Ebenso steht der Aufbau eines bayerischen Wasserstoffnetzes im Fokus. Das Projekt „Hypipe Bavaria“ soll insbesondere die Wasserstoffcluster Ingolstadt und Burghausen und die dortigen energieintensiven Industrien mit Wasserstoff versorgen. Insgesamt stellt der Freistaat alleine für dieses Projekt 100 Millionen Euro bereit.
Stand: 08.12.2025
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London/New York (dpa) *13:04 Uhr – Shell erhöht Dividende und plant weitere Aktienrückkäufe
Der Energieriese Shell will die Anleger noch stärker an seinen wieder gut laufenden Geschäften teilhaben lassen.
Zum Kapitalmarkttag in New York kündigte das Management des Öl- und Gaskonzerns am Mittwoch weitere Aktienrückkäufe und höhere Ausschüttungen an. Zugleich bekräftigte der seit Januar amtierende neue Konzernchef Wael Sawan, in eine sichere Energieversorgung und die Reduzierung der Kohlenstoffemissionen investieren zu wollen.
Shells Aktionäre können sich auf eine Anhebung der Dividende um 15 Prozent einstellen, wie der Konzern mitteilte. Diese höhere Ausschüttung soll bereits zur Zwischendividende für das zweite Quartal greifen. Zudem will Shell in der zweiten Jahreshälfte eigene Aktien im Wert von mindestens 5 Milliarden US-Dollar (rund 4,6 Mrd Euro) erwerben, sofern der Verwaltungsrat zustimmt.
Dank hoher Öl- und Gaspreise hatte der Konzern im vergangenen Jahr ein Rekordergebnis von fast 40 Milliarden Dollar erzielt. Und auch im ersten Quartal hatte der Konzern trotz eines inzwischen wieder gesunkenen Preisniveaus fast so viel verdient wie ein Jahr zuvor.
Konzernchef Sawan bekräftigte das Ziel, aus Shell bis 2050 ein emissionsneutrales Unternehmen zu machen. Bereits bis 2025 will der Konzern das routinemäßige Abfackeln von Gas in der Förderung beenden und bis 2030 nahezu keine Methanemissionen mehr verursachen. Auch soll Shell führend bei Biokraftstoffen und Wasserstoff werden sowie im Geschäft mit der Aufladung von Elektrofahrzeugen.
Insgesamt plant Shell jedoch, die konzernweiten Investitionen in den kommenden zwei Jahren auf 22 bis 25 Milliarden Dollar jährlich zu kappen. Zum Vergleich: Für dieses Jahr stehen noch 23 bis 27 Milliarden Dollar im Plan.