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Druckmessung Neue Membran-Technologie für Druckmittler-Applikationen reduziert Temperatureffekte

| Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Druck- und Differenzdrucktransmitter mit angebauten Kapillaren haben sich zur Füllstands- und Druckmessung in drucküberlagerten Behältern bewährt. Nun bringt Endress+Hauser eine neue Membran-Technologie auf den Markt, welche die Sicherheit und die Produktivität der Prozesse weiter erhöhen und dabei gleichzeitig die Anschaffungs- und Lebenszykluskosten senken soll.

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Die verbesserte Funktionalität der Temp C Membran sorgt laut Hersteller für hohe Prozesssicherheit auch innerhalb sehr anspruchsvoller Druck- und Differenzdruckanwendungen. Insbesondere wurde die neue Technologie für die Chemie- und Öl/Gas- Industrie sowie die Bereiche Kraftwerke und Energie sowie Grundstoffe und Metall entwickelt.
Die verbesserte Funktionalität der Temp C Membran sorgt laut Hersteller für hohe Prozesssicherheit auch innerhalb sehr anspruchsvoller Druck- und Differenzdruckanwendungen. Insbesondere wurde die neue Technologie für die Chemie- und Öl/Gas- Industrie sowie die Bereiche Kraftwerke und Energie sowie Grundstoffe und Metall entwickelt.
(Bild: Endress+Hauser)

Die Temp C (Temperature Compensatory)-Membran reduziert laut Hersteller im Vergleich zu konventionellen Membranen Prozess- und Umgebungstemperatureffekte bis zum Fünffachen. Dies soll die Prozesssicherheit auch bei sehr anspruchsvollen Druck- und Differenzdruckanwendungen erhöhen.

Ist ein Druckmittlersystem mit konventioneller Membran mit Kapillaren beispielsweise Sonnenlicht ausgesetzt, erwärmt sich das Füllöl in den Kapillaren; es dehnt sich aus und generiert so zusätzlichen „künstlichen“ Druck auf die Messzelle. Dies führt zu einer Änderung des real gemessenen Druckwerts. Durch die asymmetrische Geometrie und die geringere Steifigkeit der Temp C Membran wird der Ausdehnungseffekt des Füllöls reduziert. Dadurch wird der Temperaturfehler minimiert und gleichzeitig durch die bessere Messgenauigkeit eine höhere Prozesssicherheit erreicht.

Die Temp C-Membran bietet laut Hersteller einen weiteren Vorteil: nämlich die Möglichkeit, kleiner zu instrumentieren. So können die Kosten der Messstelle reduziert und dennoch bestmögliche Messperformance erreicht werden.

Die Sensoren Cerabar PMP55, Cerabar PMP75, Deltabar FMD77 und Deltabar FMD78 sind mit Temp C in Kombination mit folgenden Prozessanschlüssen in 316L wählbar: EN1092-1 DN25, DN50, DN80; ASME B16.5 NPS 1”, 2”, 3”.

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