Der Hafenlogistiker HHLA eröffnet im Hamburger Hafen ein erstes Testfeld für den Einsatz von Wasserstoff. Zu dem Testfeld gehört eine Wasserstofftankstelle, wie die HHLA mitteilte. Portalhubwagen, Gabelstapler und Lkw können dort künftig mit grünem Wasserstoff betankt werden. Grüner Wasserstoff gilt als klimafreundlich, weil er mit Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt wird. Die Tankstelle wird laut HHLA öffentlich zugänglich sein. Das Feld befindet sich am HHLA-Containerterminal Tollerort.
Die HHLA-Vorstandsvorsitzende Angela Titzrath sagte, das Feld ermögliche es, neue Technologien zu testen, Daten zu sammeln und auszuwerten. Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) teilte mit: «Ich hoffe, dass das Wasserstoff-Testfeld dank des Engagements der Hafenakteure eine starke Signalwirkung hat.» Hamburgs Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard (SPD) sprach von einem wichtigen Schritt für den Hamburger Hafen. Lkw, die regelmäßig in den Hafen kämen, könnten perspektivisch von der Infrastruktur profitieren.
In einem sogenannten Cluster, den die HHLA gegründet hat, testen und untersuchen Unternehmen aus verschiedenen Branchen, wie Wasserstoff am Hafen und in der Logistik eingesetzt werden kann. Das Bundesverkehrsministerium fördert den Cluster und die Tankstelle mit rund drei Millionen Euro. Die HHLA hat das Ziel, bis 2040 klimaneutral zu sein. Das heißt, dass das Unternehmen dann das Klima nicht beeinflusst.
Brüssel, Stuttgart, Wien (ots) *10:25 Uhr – Biologische Pflanzenschutzmittel erreichen in Europa erstmals einen Marktanteil von 10%
Der Dachverband der Bio-Pflanzenschutzmittelhersteller (IBMA) teilt mit, dass der Markt für biologische Pflanzenschutzmittel in Europa erstmals auf mehr als 1,6 Milliarden Euro angewachsen ist - was fast 10 % Marktanteil entspricht. Obwohl die Zulassungsverfahren in Europa bis zu zehn Jahre dauern, haben sich die zugelassenen Produkte seit 2016 verdoppelt. Mehr als 100 Wirkstoffe befinden sich in der Zulassungs-Pipeline. Sobald diese auf dem Markt sind, können sie auf über 28 Millionen Hektar - davon 23 Millionen Hektar Ackerland - eingesetzt werden. So leisten sie nicht nur einen erheblichen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz, sondern unterstützen langfristig auch Europas Ernährungssicherheit. Trotz verschiedener Hürden verzeichnet der europäische Markt für biologischen Pflanzenschutz eine jährliche Wachstumsrate (CAGR) von fast 10 %, während das Wachstum für konventionellen Pflanzenschutz mit einem CAGR von etwa 4 % deutlich zurückbleibt.
Frankfurt/Main (dpa/lhe) *03:31 Uhr – Leicht erhältlich und gefährlich - Lachgas als Partydroge
Lachgas kann man online bestellen, auch bei Lieferdiensten. Oder man geht zum Kiosk und kauft eine Kartusche, es gibt sie in unterschiedlichen Größen und Geschmacksrichtungen. Denn verboten ist das Gas nicht, das vorwiegend junge Leute inhalieren, um einen Rausch zu erleben. Die leeren Kartuschen sind etwa in der Frankfurter Innenstadt ein verbreiter Anblick, sie liegen im Gebüsch oder unter Parkbänken.
Nach Ergebnissen der letzten Drogentrendstudie ist der Konsum von Lachgas in Frankfurt deutlich gestiegen. 2022 gaben 17 Prozent der
15- bis 18-Jährigen an, schon einmal Lachgas probiert zu haben. Im Jahr zuvor waren es 13 Prozent. 6 Prozent der befragten Schüler berichteten 2022 von Konsum innerhalb der vergangenen 30 Tage. Lachgas ist gesundheitsschädlich: Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie warnt vor Gefahren bis hin zu Bewusstlosigkeit, Lähmungserscheinungen und Hirnschäden.
01.07.2024: DUH gegen LNG, Maschinenbau-Aufträge brechen ein
Riad, Saudi-Arabien/Duisburg, Deutschland/Oslo, Norwegen (ots) *14:46 Uhr – Bahnbrechendes Projekt zur Entsorgung von Kunststoffabfällen startet in Saudi-Arabien
MVW Lechtenberg Projektentwicklungs- und Beteiligungsgesellschaft GmbH, weltweit führendes Beratungsunternehmen für die Produktion und Nutzung alternative Brennstoffe für die Zement- und Kalkindustrie und Empower, einem führenden Anbieter innovativer Rückverfolgbarkeitslösungen starten größtes Projekt für das Recycling von Kunststoffabfällen aus dem Hausmüll im Königreich Saudi-Arabien.
Stand: 08.12.2025
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Weltweit ist die Erzeugung von Kunststoffabfällen auf etwa 360 Millionen Tonnen pro Jahr gestiegen, wobei ein erheblicher Teil entweder auf Mülldeponien landet oder in die Umwelt gelangt. Saudi-Arabien spiegelt diese globale Herausforderung wider: Rund 17 Millionen Tonnen an Siedlungsabfällen fallen jährlich in Saudi-Arabien an, von denen 20 Prozent aus Kunststoff bestehen.
Gemeinsam mit Saudi Investment Recycling, (SIRC), das im Königreich für die Abfallwirtschaft im zuständige, und zu 100% dem Public Investment Fund zugehörige Unternehmen hat mit MVW Lechtenberg ein Joint Venture gegründet, das Siedlungsabfälle sortieren, die recyclingfähigen Stoffe dem Recycling zuführt und nicht recyclingfähige Stoffe als umweltfreundliche Ersatzbrennstoffe für die lokale Zementindustrie aufbereitet.
Frankfurt/Main (dpa) *15:44 Uhr – Sanofi plant Milliarden-Investition in Frankfurt
Der französische Pharmakonzern Sanofi will einem Medienbericht zufolge bis zu 1,5 Milliarden Euro in seine Insulinherstellung in Frankfurt investieren. Das Unternehmen plane den Bau einer neuen Produktion an seinem Standort im Stadtteil Höchst und könnte dafür zwischen 1,3 und 1,5 Milliarden Euro in die Hand nehmen, berichtet das «Handelsblatt» unter Berufung auf das Umfeld der Bundesregierung. In Höchst betreibt Sanofi bereits eine Produktionsstätte für Insulin. Diese solle im Zuge der Umstellung auf eine modernere Technologie einem neuen Werk weichen. Eine endgültige Entscheidung sei noch nicht gefallen, die Vorbereitungen für die Bauarbeiten in Höchst liefen aber bereits, hieß es.
Kanzler Olaf Scholz (SPD) freut sich nach Angaben eines Sprechers über die Investition. «Der Bundeskanzler blickt auch auf diese Entwicklung mit einem sehr freudigen Blick», sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit in Berlin. Davon überrascht worden sei er nicht.
Berlin (ots) *10:32 Uhr – Deutsche Umwelthilfe reicht Einwendung gegen LNG-Terminal Brunsbüttel ein
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat erste rechtliche Schritte gegen die Genehmigung des durch die German LNG Terminal GmbH geplanten landseitigen LNG-Terminals in Brunsbüttel eingeleitet. Nach Analyse der Antragsunterlagen schätzt die DUH das Vorhaben als nicht genehmigungsfähig ein, da es im direkten Widerspruch zu den erklärten und verfassungsrechtlich gebotenen Klimazielen steht und die Abhängigkeit von fossilen Energien weiter zementiert. Im Gegensatz zu den bisherigen schwimmenden Terminals handelt es sich hierbei nicht um ein temporäres Importterminal, sondern um ein bis Ende 2043 angelegtes fossiles Großprojekt - abgesichert mit Lieferverträgen, die einen jahrzehntelangen fossilen Lock-In nach sich ziehen. In ihrer Einwendung fordert die DUH das zuständige Landesamt für Umwelt in Schleswig-Holstein auf, die Genehmigung für das Terminal abzulehnen und stattdessen verstärkt auf den Ausbau erneuerbarer Energien zu setzen.
Frankfurt/Main (dpa) *10:01 Uhr – Rückschlag für Maschinenbau: Weniger Aufträge im Mai
Deutschlands Maschinenbauer müssen beim Auftragseingang einen deutlichen Rückschlag verkraften. Einem Zuwachs im April ist im Mai ein deutlicher Einbruch gefolgt. Der Wert der Bestellungen liegt 27 Prozent unter dem Vorjahreswert, wie der Branchenverband VDMA berichtet. Die Einbußen aus dem Inland sind mit einem Rückgang um 44 Prozent wesentlich deutlicher als die von ausländischen Kunden, die 16 Prozent weniger bestellt haben. In der weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsbetrachtung von März bis Mai lagen die Bestellungen 13 Prozent unter dem Vorjahreswert. Im April waren die Aufträge erstmals seit eineinhalb Jahren wieder gestiegen.
Als Gründe für die neuerliche Flaute nennt VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann einen Basiseffekt aus dem Mai 2023, als außergewöhnlich viele Aufträge für Großanlagen aus dem Inland hereingekommen waren. «Zudem spüren wir jedoch gerade in Deutschland nach wie vor eine ausgeprägte Investitionsschwäche, während der Rückgang im Ausland eher mit den üblichen Schwankungen auf Monatsbasis erklärt werden kann.» Der mittelständisch geprägte Maschinenbau mit mehr als einer Million Beschäftigten hatte bereits 2023 die Schwäche der Weltwirtschaft und die Konjunkturflaute im Inland zu spüren bekommen. Im laufenden Jahr rechnet der Branchenverband mit einem Produktionsrückgang.
Dhahran, Saudi-Arabien (ots/PRNewswire) *05:41 Uhr – Aramcos strategische Gasexpansion schreitet mit der Vergabe von Aufträgen im Wert von 25 Milliarden Dollar voran
Aramco, eines der weltweit führenden integrierten Energie- und Chemieunternehmen, hat Verträge im Wert von mehr als 25 Milliarden US-Dollar vergeben, um seine strategische Gasexpansion voranzutreiben, die bis 2030 eine Steigerung der Gasproduktion um mehr als 60 % gegenüber dem Niveau von 2021 vorsieht.
Die Verträge betreffen die zweite Phase der Erschließung des riesigen unkonventionellen Gasfeldes Jafurah, die dritte Phase der Erweiterung des Master-Gas-Systems von Aramco, neue Gasbohranlagen und die laufende Wartung der Kapazitäten