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Großprojekt Messtechnik überwacht Tunnelentwässerung für Gotthard-Basistunnel

| Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Nach über 20 Jahren Planungs- und Bauzeit wurde am 1. Juni in der Schweiz die Fertigstellung des Gotthard-Basistunnels gefeiert – mit 57 Kilometern der längste Eisenbahntunnel der Welt. Messtechnik von Endress+Hauser sorgt dafür, dass der Tunnel trocken bleibt.

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Mit 57 Kilometern ist der Gotthard-Basistunnel der längste Eisenbahntunnel der Welt.
Mit 57 Kilometern ist der Gotthard-Basistunnel der längste Eisenbahntunnel der Welt.
(Bild: © AlpTransit Gotthard AG )

Reinach/Schweiz – Bis zu 2300 Meter hoch türmt sich der Fels über der neuen Esenbahn-Strecke. Die Konstruktion muss nicht nur hohem Bergdruck standhalten, sondern auch das Einsickern erheblicher Mengen Bergwasser verhindern. Damit der Tunnel trocken bleibt, wurden in den beiden einspurigen Röhren jeweils zwei Abwasserleitungen in der Tunnelsohle verlegt. Das System trennt das (saubere) Bergwasser vom (meist ebenfalls sauberen) Schmutzwasser, das zum Abtransport von Verunreinigungen im laufenden Betrieb oder im Fall einer Havarie abgezweigt wird.

Impressionen vom Bau des Gotthard-Basistunnels haben wir für Sie in einer Bildergalerie zusammengestellt:

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Bildergalerie mit 14 Bildern

Pro Tunnelröhre und Richtung werden in jeder Sekunde fünf Liter Schmutzwasser aus dem Tunnel befördert. In Auffangbecken an beiden Tunnelenden wird es gesammelt und auf Verunreinigungen kontrolliert.

Die Messtechnik für die Tunnelentwässerung hat der Prozessautomatisierungs-Spezialist Endress+Hauser geliefert: Mit 180 teilweise explosionsgeschützten Messgeräten und drei Messpanels werden unter anderem Durchflussmengen und Füllstände von Berg- und Schmutzwasser sowie die Leitfähigkeit, der pH-Wert und die Trübung des Schmutzwassers ermittelt.

Für Stefan Bürki, der bei Endress+Hauser Schweiz das Projekt verantwortet, hat die Installation besondere Bedeutung: „Ich bin schon ein wenig stolz, bei diesem Jahrhundertprojekt dabei zu sein!“

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