23.08.2021
Dresden (dpa) *16:43 Uhr – Steinmeier: An ostdeutschen Industriestandorten führt kein Weg vorbei
Ostdeutsche Industriestandorte werden nach Ansicht von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier an Bedeutung gewinnen. «Wenn wir an Digitalisierung denken, wenn wir an Elektrifizierung denken, an Automatisierung, wird an vielen ostdeutschen Standorten kein Weg mehr vorbei gehen», sagte Steinmeier am Montag bei einem Besuch des Chemiekonzerns BASF am Standort Schwarzheide im Süden Brandenburgs. Man müsse das nur kenntlicher machen. Das Staatsoberhaupt besichtigte auf dem Werksgelände die Baustelle der Fabrik für Kathodenmaterialien – die Produktion soll ab 2022 starten.
BASF wird in der neuen Anlage Kathodenmaterialien für 400.000 Elektrofahrzeuge pro Jahr herstellen. Zudem baut der Chemieriese eine Prototypanlage für Batterierecycling. Ziel ist es laut Unternehmen, den Kreislauf zu schließen, um führend im Recycling von Lithium-Ionen-Batterien für die Autoindustrie zu werden. Das Projekt ist Teil des «Important Project of Common European Interest (IPCEI)» und wird von Bund sowie Land finanziell gefördert.
Esslingen am Neckar (dpa/lsw) *10:19 Uhr – Bei Unfall mit Chemikalien Gas ausgetreten – Zwei Menschen verletzt
Bei einem Unfall mit Chemikalien in einer Firma in Esslingen am Neckar sind zwei Menschen leicht verletzt worden. Beim Verarbeiten sei am Montagmorgen Gas ausgetreten, teilte die Polizei mit. Von einer Gefahr für die Umwelt oder für Anwohner sei nach ersten Erkenntnissen nicht auszugehen. Wie es zu dem Unfall gekommen ist und um welche chemischen Stoffe es sich handelt, war zunächst unklar. Chemiker und Feuerwehrleute sollten diese Fragen klären.
London (dpa) *05:01 Uhr – Britischer Journalist bringt Buch über Biontech-Gründerpaar heraus
Ein medizinischer Durchbruch als Lesestoff: Die Geschichte des Biontech-Gründer-Ehepaars Ugur Sahin und Özlem Türeci können Interessierte bald lesen oder hören. Das Sachbuch mit dem Originaltitel «Vaccine: How the Breakthrough of a Generation fought Covid-19» soll am 14. September in Großbritannien als Hörbuch erscheinen, wie die Nachrichtenagentur PA meldete. Später soll das Werk auch im Print und als E-Book herauskommen.
Autor ist der britische «Financial Times»-Journalist Joe Miller, der das Paar insgesamt mehr als 150 Stunden lang interviewt haben soll. Auch etliche andere Biontech-Beschäftigte, Politiker und Wissenschaftler kommen zu Wort. Miller selbst bezeichnete die Entwicklung des Impfstoffs als «eine der großartigsten wissenschaftlichen Erfolge unserer Zeit». Der Erfolg des Paares «zu einem der dunkelsten Momente der Menschheit» sei kein Zufall gewesen, sondern gehe auf jahrzehntelange Forschung zurück.
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