Neuausrichtung und Konsolidierung Lanxess will wettbewerbsfähiger werden

Redakteur: Matthias Back

Lanxess treibt seine Neuausrichtung konsequent voran. Der Spezialchemie-Konzern hat dafür das dreistufige Programm „Let’s Lanxess again“ definiert. Es gliedert sich in die Bereiche „Wettbewerbsfähigkeit der Geschäfts- und Verwaltungsstruktur“, „Operative Wettbewerbsfähigkeit“ und „Wettbewerbsfähigkeit des Geschäftsportfolios“.

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„In den vergangenen Monaten haben wir mit Hochdruck die Basis für unsere Neuausrichtung geschaffen“ so Matthias Zachert, Vorsitzender des Vorstands bei Lanxess.
„In den vergangenen Monaten haben wir mit Hochdruck die Basis für unsere Neuausrichtung geschaffen“ so Matthias Zachert, Vorsitzender des Vorstands bei Lanxess.
(Bild: Lanxess/Peter Obenaus)

Köln – Das am 24. Juli 2014 vom Vorstand eingeleitete konzernweite Restrukturierungsprogramm fokussiert sich zunächst auf die erste Stufe „Wettbewerbsfähigkeit der Geschäfts- und Verwaltungsstruktur“. Die Vorbereitungen der folgenden Schritte wurden bereits gestartet.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2015 legt Lanxess verschiedene Geschäftsbereiche zusammen und reduziert deren Zahl von 14 auf 10. Zudem verschlankt der Konzern seine Verwaltung weltweit durch funktionsübergreifenden Stellenabbau und die Konsolidierung einzelner Bereiche. Die zuständigen Arbeitnehmervertretungen werden in den Prozess involviert.

Werner Breuers verlässt Lanxess auf eigenen Wunsch

Des Weiteren verlässt Werner Breuers Lanxess mit Auslaufen seines Dienstvertrages zum 31. Mai 2015 auf eigenen Wunsch. Breuers war bisher für die Segmente Performance Polymers und Advanced Intermediates verantwortlich. Aus dem Vorstand der Gesellschaft scheidet Breuers mit sofortiger Wirkung aus. Er wird Lanxess jedoch für eine Übergangszeit in beratender Funktion verbunden bleiben. Matthias Zachert übernimmt dessen Aufgaben mit sofortiger Wirkung auf kommissarischer Basis.

Weitere Details zur Restrukturierung wird Lanxess am 6. November 2014 im Rahmen eines Medien- und Kapitalmarkttags präsentieren.

Die Veränderungen in den einzelnen Geschäftsbereichen lauten wie folgt:

Die Business Units Butyl Rubber (BTR) und Performance Butadiene Rubbers (PBR) fasst Lanxess in der Business Unit Tire & Specialty Rubbers (TSR) zusammen. Gründe sind die überlappende Kundenstruktur, regionale Überschneidungen in den etablierten Märkten sowie Ergänzungen in den Wachstumsmärkten. Der Geschäftsbereich wird künftig von Jorge Nogueira geleitet.

Signifikante Schnittmengen in der Kundenstruktur führt zu Zusammenschluss

Darüber hinaus führt Lanxess die Business Units High Performance Elastomers (HPE) und Keltan Elastomers (KEL) unter dem Namen High Performance Elastomers (HPE) wieder zusammen. Auch hier sind signifikante Schnittmengen in der Kundenstruktur die Hauptgründe. Jan Paul de Vries wird die neue Business Unit führen.

Die Spezialchemie-Produktlinie des Geschäftsbereichs Rubber Chemicals (RUC), die Business Unit Functional Chemicals (FCC) sowie die Business Unit Rhein Chemie (RCH) werden in der neuen Business Unit Rhein Chemie Additives (ADD) zusammengeführt. Leiter des neuen Geschäftsbereichs wird Anno Borkowsky.

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