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Neuheiten auf der IFAT 2014

Ideen-Schmiede IFAT – Aussteller geizen nicht mit Innovationen

| Redakteur: Jörg Kempf

Bei allen Teilaspekten der Wasser- und Abwasserwirtschaft ist noch immer Raum für Innovationen. Das wollen auch die Aussteller der IFAT 2014 vom 5. bis 9. Mai unter Beweis stellen.Der Beitrag zeigt einige Beispiele auf.

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Ohne Pumpen ist eine moderne Wasserwirtschaft undenkbar. Entsprechend vielfältig ist der Markt und entsprechend groß die Zahl der hierzu auf der IFAT ausstellenden Unternehmen.
Ohne Pumpen ist eine moderne Wasserwirtschaft undenkbar. Entsprechend vielfältig ist der Markt und entsprechend groß die Zahl der hierzu auf der IFAT ausstellenden Unternehmen.
(Bild: Messe München/Alex Schelbert)

München – Wie der Wasserkreislauf selbst, so ist auch die Wasser- und Abwasserbranche in ständiger Bewegung. Innovative Produkte ersetzen Vorgängerlösungen, während sich Firmen und Märkte in neuen Konstellationen ordnen. Beispielsweise hat Siemens im November letzten Jahres seine Geschäftseinheit „Water Technologies“, die Systeme zur Behandlung von Wasser und Abwasser entwickelt und vermarktet hatte, verkauft.

Die im Mai dieses Jahres anstehende, internationale Umwelttechnologiemesse IFAT ist für den Weltkonzern die Gelegenheit, dem Markt zu zeigen, dass sich Siemens im Wassergeschäft jetzt auf Automatisierungs-, Steuerungs- und Antriebslösungen für Industrie und Kommunen konzentriert.

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Auf der Messe präsentiert Siemens u.a. die modulare Wasser-Managementsoftware Siwa. Mit ihr lässt sich die Betriebsführung in komplexen Wasser- und Abwassernetzen computergestützt simulieren und optimieren. Mit dem Modul „Leak“ können nach Firmenangaben außerdem Leckagen in Wassertransportsystemen erkannt und geortet werden.

Die einen verkaufen, die anderen kaufen

Durch den Erwerb des US-amerikanischen Unternehmens Ashbrook Simon-Hartley im Jahr 2012 hat Alfa Laval sein Produktspektrum für die industrielle und kommunale Abwasserbehandlung abgerundet. Eines der Ergebnisse dieser Verbindung ist der von Alfa Laval neu auf den Markt gebrachte Scheibenfilter Iso-Disc, der auf bewährten Technologien des eingekauften Know-hows basiert. Sein Einsatzbereich umfasst unter anderem die tertiäre Filtration, die Behandlung von Prozessströmen und die Oberflächenwasseraufbereitung. Die quadratischen oder rechteckigen Iso-Disc-Filterplatten passen laut Angaben von Alfa Laval problemlos in bestehende Filtertanks und Becken. Sie eignen sich deshalb auch zur Nachrüstung und erfordern als treibende Kraft nur eine 30 cm hohe Wassersäule.

Die Rotamat-Rechen und -Siebanlagen des Herstellers Huber sind weltweit bereits tausendfach in der Abwasserreinigung installiert. Als Neuentwicklung in dieser Produktfamilie wird auf der IFAT die Siebanlage RPPS Star ausgestellt. Nach Firmenangabe ermöglicht sie mit ihrer sternförmigen Siebtrommel einen großen Durchsatz bei hoher Abscheideleistung. Ebenfalls neu im Rotamat-Segment ist die Feinstsiebanlage RoMem Liquid. Aufgrund ihrer großen Siebfläche können mit ihr Algen, Trübstoffe und Haare energiesparend aus dem Abwasserstrom entfernt werden. Zudem steigert RoMem Liquid laut den Huber-Experten die Betriebsstabilität von Membranbelebungsanlagen.

Ohne Pumpen ist eine moderne Wasserwirtschaft undenkbar. Lesen Sie auf der nächsten Seite weiter.

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