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Neuheiten auf der IFAT 2014

Ideen-Schmiede IFAT – Aussteller geizen nicht mit Innovationen

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Firmen zum Thema

Ohne Pumpen geht (fast) nichts

Ohne Pumpen ist eine moderne Wasserwirtschaft undenkbar. Entsprechend vielfältig ist der Markt und entsprechend groß die Zahl der hierzu auf der IFAT ausstellenden Unternehmen.

Bei zu fördernden Medien mit hohem Trockensubstanzgehalt, beispielsweise entwässerte Schlämme oder Gülle, Silage und Bioabfälle für die Biogas-Vergärung, haben sich Exzenterschneckenpumpen in der Praxis bewährt. Ihr Förderprinzip basiert auf einem Rotor, der sich oszillierend in einem feststehenden Stator dreht. Gerade die Gestaltung des Stators bietet immer noch Optimierungsansätze. So präsentiert Netzsch einen neuen Stator, der die Instandhaltung vereinfacht. Da bei dem iFD-Stator 2.0 das Elastomer nicht im Stator einvulkanisiert ist, sondern nur formschlüssig eingespannt, kann er laut Netzsch bei Abnutzung einfach herausgenommen und als sortenreiner Abfall entsorgt werden. Ebenso schnell ist ein neuer Stator eingesetzt und fixiert. Zudem verringert die Konstruktion die nötigen Drehmomente für Start und Betrieb und reduziert so die Energiekosten.

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Einen neuen Werkstoff für die Statoren seiner Exzenterpumpen hat der Pumpenhersteller Allweiler im Programm: Alldur wurde speziell zur Förderung von abrasiven Abwässern entwickelt. Die Rezeptur des Elastomers ist darauf abgestimmt, sehr hohen Widerstand gegen mechanische Einwirkungen zu leisten. Dies erhöht die Standzeit des Stators und damit der gesamten Pumpe.

Hochleistungsadsorbenzien nach Maß

Bei der Aufbereitung von Trink-, Prozess- und Abwasser geht es darum, unerwünschte Substanzen möglichst effizient und gründlich zu entfernen. Die Blücher Gruppe fertigt dazu Hochleistungsadsorbenzien in Form von 0,2 bis 0,7 mm großen Kügelchen, deren mechanische und adsorptive Fähigkeiten individuell bestimmt werden können. Um die Leistungsfähigkeit des unter dem Namen Saratech etablierten Produkts noch besser zu entfalten, arbeitet das Unternehmen derzeit an einem Kontinuierlichen Gegenstrom-Adsorber (KGA).

Das neue System führt die Adsorbenzien in einem Reaktor in Gegenrichtung durch den Wasserstrom. Eine angeschlossene Regenerationstechnik reinigt anschließend die mit den Verunreinigungen beladenen Kugeln vor Ort, so dass ein geschlossener Adsorbenzienkreislauf entsteht. Die Vorteile des Verfahrens sind nach Firmenangabe u.a. eine hohe Filtergeschwindigkeit, ein vergleichsweise niedriger Platzbedarf und ein geringer Adsorbenzieneinsatz ohne Massenverlust. So lassen sich im Lauf des Lebenszyklus‘ die Kosten reduzieren. Blücher stellt auf IFAT den KGA, der sich momentan in der Pilotphase befindet, erstmals der breiten Fachöffentlichkeit vor.

Wie auch Laien Wasseranalysen im UV-Bereich problemlos durchführen können, erfahren Sie auf der nächsten Seite.

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