Power-to-X Methanol-Anlage in Leuna Power-to-X: Kein Methanol ist auch keine Lösung!
Anbieter zum Thema
Power-to-X-Kraftstoffe sind umstritten – trotzdem bleibt der Retortensprit ein zentraler Baustein vieler Defossilisierungsprojekte. Neben dem schwierig zu händelnden Wasserstoff steht Methanol im Fokus. In Leuna geht rund hundert Jahre nach der ersten Methanol-Produktion ein vielversprechendes Power-to-X-Projekt an den Start.
Was niemand im Glas haben will, ist als grüner Kraftstoff heiß begehrt: Methanol. Der einfachste der Alkohole könnte als Power-to-X-Produkt zum Antrieb von Schiffen, LKW oder Flugzeugen dienen und als Rohstoff „grünen“ Elektrolyse-Wasserstoff verwenden. Denn während Wasserstoff flüchtig ist und tiefkalt oder unter hohem Druck gelagert werden muss (eines der zentralen Probleme der Wasserstoffwirtschaft) ist Methanol bei Normalbedingungen stabil und flüssig. Schon heute könnte Methanol als Energieträger für die Zwischenspeicherung von Strom aus erneuerbaren Energien im Vergleich mit Wasserstoff bis zu 40 Prozent der Kosten sparen helfen.
Studie der TU Berlin
Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich und lesen Sie weiter
Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, müssen Sie registriert sein. Die kostenlose Registrierung bietet Ihnen Zugang zu exklusiven Fachinformationen.
Sie haben bereits ein Konto? Hier einloggen