Anbieter zum Thema
25.05.2021
Mainz (dpa/lrs) *15:10 Uhr – Biontech plant doppelten Campus für Forschung in Mainz
Das Biopharma-Unternehmen Biontech will langfristig in Mainz bleiben und plant die Weiterentwicklung mit neuen Gebäuden und Arbeitsplätzen. «Unser Forschungs- und Entwicklungsbereich braucht mehr Platz», sagte der fürs Labormanagement zuständige Biontech-Manager François Perrineau am Dienstag in Mainz. «Dass dies jetzt in Mainz möglich wird, ist für uns großartig.»
Auf dem Gelände einer ehemaligen Bundeswehrkaserne soll ein doppelter Campus entstehen, getrennt von einem breiten Grünstreifen. Nach Abschluss aller Bauarbeiten soll es dort jeweils 1000 Arbeitsplätze für die Forschung und die Verwaltung geben. Zurzeit beschäftigt Biontech an allen Standorten rund 3000 Mitarbeiter - fünf Mal so viele wie 2019. Produktionsstandorte sind vor allem Marburg und Idar-Oberstein. Angaben zur Höhe der geplanten Investitionen am Standort Mainz macht Biontech bislang nicht.
Die Bundeswehr werde das Gelände spätestens Mitte nächsten Jahres vollständig räumen, sagte Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD). Damit könne die Stadt dem Unternehmen die nötigen Flächen zur Weiterentwicklung bieten. Mit der Bauleitplanung für das rund zehn Hektar große Gebiet werde die Stadt sicherstellen, «dass zukunftweisende Technologie «Made in Mainz» auch weiterhin ein Zuhause haben kann».
Mainz (dpa/lrs) *03:30 Uhr – Biontech soll in Mainz mehr Platz bekommen
Der Impfstoff-Hersteller Biontech soll an seinem Standort in Mainz mehr Platz erhalten. Die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt hat dafür ein neues Konzept entwickelt, das Oberbürgermeister Michael Ebling und Baudezernentin Marianne Grosse (beide SPD) an diesem Dienstag (14.00 Uhr) vorstellen wollen.
Das Biopharma-Unternehmen ist seit 2011 in Mainz. Der Hauptsitz mit der klangvollen Adresse «An der Goldgrube» befindet sich auf dem Gelände einer ehemaligen Bundeswehrkaserne, der Generalfeldzeugmeister-Kaserne, kurz GFZ-Kaserne. Seitdem hat sich Biontech an diesem Standort nach und nach erweitert, benötigt nun aber zusätzliche Flächen.
Die Stadt hat Anfang dieses Jahres ihren städtebaulichen Entwurf für das ehemalige Kasernengelände mit Biontech abgestimmt und «mit der Zielsetzung einer Stärkung der zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten modifiziert». Der Bebauungsplan «Neues Stadtquartier ehemalige GFZ-Kaserne» sieht auch Flächen für den Wohnungsbau und die Ortsverwaltung für den Stadtteil Oberstadt vor.
Mexiko-Stadt (dpa) *02:27 Uhr – Mexikanischer Ölkonzern Pemex übernimmt Raffinerie in den USA
Mexikos staatlicher Ölkonzern Pemex übernimmt die Raffinerie Deer Park bei Houston im US-Bundesstaat Texas. Das Unternehmen kaufe für knapp 600 Millionen Dollar (491 Mio Euro) die Anteile von etwas über 50 Prozent von seinem bisherigen Partner Shell, teilte Pemex am Montag mit.
Wegen fehlender Investitionen in moderne Raffinerie-Technologie muss der Erdölproduzent Mexiko den größten Teil seines Benzin-Bedarfs importieren. Mit dem Kauf der Raffinerie in Texas werde Mexiko 2023 bei der Produktion von Benzin und Diesel autark sein, sagte Präsident Andrés Manuel López Obrador. Deer Park verfügt über eine Produktionskapazität von 340 000 Barrel (je 159 Liter) Rohöl pro Tag.
Pemex ist stark verschuldet. Der Kaufpreis wird von der mexikanischen Regierung beglichen. Wird der Erwerb von der US-Wettbewerbsaufsicht genehmigt, soll die Transaktion im letzten Quartal des Jahres abgeschlossen werden.
(ID:47380867)